Aktuelles

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Luthergarten

Urlaubsvertretung


Grafik ©www.caepsele.de

Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom befindet sich
vom 14.07. bis 04.08.18 in Urlaub

Bei Trauerfällen oder seelsorglichen Notfällen wenden Sie sich bitte in der Zeit
vom 14.07. bis 25.07.18 an Pfarrerin Annette Blome aus Oberneisen unter 06430/7006

und vom 26.07. bis 04.08.18 an Pfarrer Seemann unter 02602/3420 oder
Johannes.Seemann@t-online.de

 

Unser Spendenbarometer für den Luthergarten

4.139,72 Euro betrug der Stand unseres Spendenbarometers am 26.06.2018  

Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen Spenden und sammeln fleißig weiter. Es gibt viele Möglichkeiten unser Vorhaben zu unterstützen: Per Überweisung, beim Gottesdienst, mit einem Brief an das Pfarramt oder auch ...
während Ihres Besuches beim Teichfest des Fliednerstiftes am Freitag, 29.Juni 2018. Dort wird eine von Bewohnern gebastelte Spendenbox für unseren Luthergarten stehen. Wir freuen uns über diese schöne Idee!
Luthergarten


Einladung zum Infogespräch

Wann: Am 10.August 2018 um 17.00 Uhr
Wo: Ev.Gemeindehaus (Lahnstraße)
Thema: Termine, Anmeldungen, Formalitäten, Austausch
An diesem Tag findet keine Probe statt!
06486-900 931 Uwe Weiland
Kinderchor


Erstes Open-Air-Tauffest im Luthergarten

Klingelbacher Kirchengemeinde feiert mit Tauffamilien die Einweihung des neuen Taufsteins

Am Samstag, den 16. Juni, konnten 8 Täuflinge zwischen 0 und 8 Jahren zum ersten Mal unter freiem Himmel getauft werden - und das bei strahlendem Sonnenschein! Nach einem stimmungsvollen Beginn in der Klingelbacher Barockkirche zogen die rund 150 Gäste die wenigen Schritte hinunter auf das einst brachliegende Gartengrundstück.

Auf diesem Gelände baut die Kirchengemeinde seit dem 500jährigen Reformationsjubiläum im vergangenen Jahr mit professioneller wie ehrenamtlicher Hilfe einen Garten, der Luthers Lebens- und Glaubenswelt landschaftlich in Szene setzt. "Wir stellen uns hier ein lebendes Denkmal vor, das wächst und sich entwickelt - wie die Reformation der Kirche selbst, die ja Gott sei Dank nie abgeschlossen ist," meint Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom und ergänzt: "Dieses Wochenende ist auf jeden Fall sehr viel Leben in diesem Garten - genau so stellen wir uns das vor!"

Die Taufstelle liegt im Zentrum des Gartens - ein erster Hinweis dafür, welch großen Rang sie für den Reformator Luther hatte - theologisch wie persönlich. Sie ist mit Kopfsteinpflaster aus der Region in Form des griechischen Buchstaben Alpha gestaltet, weil sie den Anfang des christlichen Lebens symbolisiert. In ihrer Mitte befinden sich drei große Findlinge (ein Geschenk aus dem Allendörfer Steinbruch Schuhmacher und Heuser), aus denen Wasser hervorsprudelt. Diese nehmen die Dreieinigkeit Gottes auf - heißt es doch bei der Taufe: "Ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Die vielen kleinen und größeren Täuflinge hatten sichtlich Spaß dabei den Stein und das herunterfließende Wasser zu erkunden und die Hände selbst darin einzutauchen.

Langfristig wird auch noch ein größeres Taufbecken hinzukommen, in dem man wie in der Antike mit dem ganzen Körper untertauchen kann - eine Art der Taufe, die gegenwärtig wieder sehr stark nachgefragt wird. "Wir haben Taufanmeldungen, in denen sich Familien aus Bayern bei uns melden," meint Peereboom. Für sie ein Zeichen dafür, dass die Kirchengemeinde mit ihrem Angebot von Open-Air-Taufen im Luthergarten offenbar dem Bedürfnis vieler Menschen entgegenkommt. "Gerade auch kirchendistanziertere Familien empfinden die Atmosphäre hier als zwangloser und offener als das Kirchengebäude. Die Hürden sind gefühlt einfach nicht so hoch." Locker und frei, so lief die Premiere an diesem Wochenende nun auch ab. Ein Akkordeon sorgte für die passende Untermalung, die Kinder spielten und ernteten Erdbeeren und Johannisbeeren und am Ende pflanzten die Tauffamilien noch gemeinsam einen Baum. "Ich bin begeistert. Offen gestanden habe ich mir gar nichts unter dem Ganzen vorstellen können," gestand die Urgroßmutter eines Täuflings, "aber jetzt wo ich es erlebt habe, kann ich sagen: Es ist einfach nur wunderschön!"
Luthergarten


50 Jahre-KiTa-Jubiläum und Gemeindefest

Am 10. Juni 2018 wurden das 50-jährige Jubiläum der Evangelischen Kindertagesstätte Katzenelnbogen und das Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach gefeiert. Astrid Vent war dabei und hat den schönen Rückblick für uns geschrieben. Vielen Dank!

Der Tag begann mit einem Festgottesdienst in der Evangelischen Kirche in Klingelbach. Nach dem traditionellen Kirchengeläut, das die Gemeinde zum Gottesdienst rief, begann der gemischte Chor Cantemus mit einem fröhlichen „If you’re happy“. Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom sang der Chor „Ich lobe meinen Gott an diesem Morgen“, ebenfalls genauso schwungvoll wie das erste Lied.

Nach Votum und dem Eingangsgebet wurde der Psalm 8 in einer besonderen Art und Weise dargeboten, da ja viele Kinder diesem Gottesdienst zum Jubiläum der KiTa beiwohnten bzw. ihn in entscheidender Form mit ihren Betreuerinnen gestaltet haben. Zur Umrahmung des Psalms wurde  das Lied „Halleluja, preiset den Herrn“ gesungen und zwar der rechte Teil sang jeweils stehend „Halleluja“, der linke Teil „preiset den Herrn“, ebenfalls stehend. Dadurch entstand eine fröhliche Betriebsamkeit, die auf fast allen Gesichtern ein Lächeln hervorzauberte. Der Psalm 8 wurde im Wechsel von unserer Pfarrerin und der Gemeinde gelesen.

Nach der Lesung von Markus 4,26-29 begann das Anspiel der Kindergartenkinder über den alten und den kleinen Baum. Mit viel Geduld wurde es über Wochen hin mit den KiTa-Kindern einstudiert und geprobt. Mit großer Ernsthaftigkeit und entsprechender Eifer hängten die Kindern die gebastelten Früchte und Blätter an den kleinen und den alten Baum, der sich ob seiner Größe manchmal „beugen“ musste, da die Kleinen nicht immer an die Baumkrone heran reichten.

Die Geschichte der zwei Bäume im Laufe der Jahreszeiten zeigte wie sehr sich der kleine Baum auf den großen verlassen konnte, der zu seinem Schutz nah bei ihm stand und an den sich der kleine Baum, wenn ihm danach war, anlehnen konnte. Wie sich auch die kleinen Menschen auf die Großen verlassen und anlehnen können sollten, wenn sie es aus Furcht oder Unbehagen brauchen. Oder noch einfacher gesagt, wie sich klein wie groß auf Gott und seinen Schutz verlassen können.
Zum Abschluss des Anspiels sangen die KiTa-Kinder voller Inbrunst „Wer sich auf Gott verlässt“.

Es folgte eine kurze kindgerechte Predigt unser Dekanin Renate Weigel, in der sie die Geschichte, aus früheren Zeiten, eines kleinen Jungen beim Einkauf in einem Süßwarenladen erzählte. Klein -wie er zuerst noch war- sah er nur, dass die Mutter nach Bestellung und dem Abpacken der Süßigkeiten in kleine Papiertüten, etwas auf den Tresen legte. Dass es Münzen waren konnte er aufgrund der Höhe des Tresens nicht sehen. Einige Zeit später beschloss er, auch einmal alleine in diesen Süßwarenladen einkaufen zu gehen. Er bestellte genau dieselben Waren wie es seine Mutter jedes Mal getan hatte.

Die Frage, ob er auch bezahlen könne, beantwortete er stolz mit einem „Ja!“ und hielt eine Hand voll Kirschkernen in die Luft. Es entstand ein Moment der Stille.
Der Süßwarenhändler nahm die Kirschkerne und sagte zu ihm: „Das ist zu viel“ und gab ihm ein paar kleine Münzen als Wechselgeld zurück.
Der Junge behält aber nicht den Ärger, den er nachher zu Hause bekam, in starker Erinnerung, sondern den Moment der Stille und die damit verbundene nicht erfolgte Belehrung oder Zurechtweisung durch den Süßwarenhändler.

Cantemus und der ganz neu gegründete Klingelbacher Kinderchor, der hier seinen ersten Auftritt hatte, boten gemeinsam unter Leitung von Uwe Weiland das von ihm selbst komponierte Geburtstagslied zu Ehren der KiTa dar.

Dann überreichte unsere Pfarrerin der KiTa-Leiterin Sibylle Kobusinski noch eine Geburtstagstorte mit brennenden Kerzen, die von vielen gemeinsam ausgeblasen wurden.
Nach den Fürbitten und dem abschließenden Segen sangen alle gemeinsam mit der Gemeinde „Geh aus mein Herz“.

Viele gutgelaunte Menschen verließen die Kirche in Richtung der KiTa, in der dann das weitere Programm mit Verpflegung folgen sollte. Fleißige Helfer hatten alles schon soweit vorbereitet, sodass die ersten Eintreffenden  ihren Durst und auch den Hunger stillen konnten. Der leckere Duft von gebratenen Schnitzeln, gegrillter Brat- und Currywurst, Bratlingen und natürlich Pommes mit Mayo und Ketchup zog ums Gebäude. Es dauerte eine Weile bis die Schlange der Hungrigen endete und alle mit leckerem Essen versorgt waren. Den zufriedenen Gesichtern entnahm man, dass es wohl allen sehr gut gemundet hatte.

Für die Kinder standen viele Beschäftigungs- und Erlebnisstationen zur Verfügung. Sie konnten Stelzen laufen, Sack hüpfen, Bälle auf einen lustigen Clown werfen, mit Straßenkreide malen oder in einem Raum mit Helfern des KiGo-Teams, unter Leitung von Christine Bingel, verschiedene Dinge basteln. Auch das Schminken für Kinder stand auf dem Programm und es gab sogar ein Kino im Turnraum, in dem der Film „Kinderzieher“ gezeigt wurde. Alles wurde von den Kids super angenommen.

Die Erwachsenen wurden vom Klingelbacher Posaunenchors musikalisch unterhalten.
In der kurzen Ansprache zitierte Pfarrerin Peereboom  Überlegungen des libanesisch-amerikanischer Dichters Khalil Gibran aus seinem Buch „Der Prophet“ (erschienen 1923!), die ich hier unbedingt auch erwähnen möchte, da sie mich sehr beeindruckt haben:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und er spannt euch mit seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein; denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.“

Nach weiteren Stücken des Posaunenchors wurde die Bühne frei für eine Theateraufführung von
Manfred Kessler aus Burgschwalbach mit seinem Theater Chapiteau und dem Stück „Sängerwettstreit der Tiere“.
Er allein stellte, zuerst als Moderator Monsieur Le Coq, alle tierischen Teilnehmer in dem folgenden Sängerwettstreit um die goldene Zwiebel dar.
Da sangen der Tanzbär einen Sitzkasatchok, Miss Piggy ihren Mega-Hit „Ich will kein Schwein sein“, Mister Reineke „Von den blauen Bergen kommen wir“, Bodo Breitmaul den Frosch-Song „Alles Quark“ und zum Schluss Fräulein Lämmlein ganz schüchtern „Ich lieb Euch, mäh mäh mäh...“.


Das gefiel den Kindern besonders gut, aber der Fuchs wurde böse, denn er hielt sich selbst für den aller-, allerbesten Sänger (!?). Unter lautem Protest der Kinder stahl er die goldene Zwiebel und versteckte sie in der Innentasche seines Mantels. Die Kinder mussten das natürlich sofort dem Hahn mitteilen, der dann nach dem Fuchs suchte. Aber wo fand er ihn? Auf der Toilette ;-) Allerdings hatte er seinen Mantel im Vorraum aufgehängt und so konnte der schlaue Moderator die goldene Zwiebel gegen eine stinknormale Zwiebel austauschen.

Letztendlich musste der Fuchs akzeptieren, dass das Publikum Fräulein Lämmlein zur Siegerin wählte. Unter Zuhilfenahme von 5 Kindern, die jetzt, verkleidet mit passenden lustigen Kopfbedeckungen, die Teilnehmer darstellten konnte die „Siegerehrung“ durchgeführt werden.
Unglaublich mit welch einfachen Verkleidungsgegenständen Manfred Kessler die Tiere in seinem Stück darstellte und damit die Kinder sofort einfing und zum Mitmachen einbezog. Das Publikum klatschte begeistert Beifall.

Der letzten größeren Veranstaltungspunkt sollte folgen. Eine Modenschau mit Kinderkleidung im Laufe von 50 Jahren KiTa. Die Nachwuchsmodels waren Mädchen und Jungen der KiTa, die sich mit ihren Betreuerinnen wohl ebenso intensiv auf diesen Auftritt vorbereitet hatten. Diese Modenschau konnte ich leider nicht mehr live miterleben.

Ich denke aber, abschließend kann ich sagen, dass dieser Tag und alle Veranstaltungen ein voller Erfolg gewesen waren. Wenn ich so im Laufe des Tages in die vielen Gesichter sah, vor allem in die der stolzen Kinder und ihrer Eltern, Großeltern und Verwandten, konnte ich eigentlich nur fröhliche und zufriedene Eindrücke mitnehmen.
Besonderer Dank gilt natürlich allen Betreuern und Betreuerinnen, dem Kirchenvorstand und allen anderen fleißigen Helfern und Helderinnen, die zum Gelingen dieses großartigen KiTa-Jubiläums und des Gemeindefestes beigetragen haben.
Text: Astrid Vent Fotos: Peereboom/Winkenbach

Evangelische Kindertagesstätte Katzenelnbogen

 

Luthergarten


Kirchenvorstandssitzung mit Ortstermin
im Luthergarten.

Am Samstag, 16.06.2018 finden hier die ersten Taufen im Taufbecken statt.

Luthergarten


Umzug des Gemeindebüros


Das Gemeindebüro ist umgezogen
Für die Dauer der Sanierung des Pfarrhauses ist das Gemeindebüro in das Gemeindehaus in Katzenelnbogen, Lahnstr. 28 umgezogen.
Dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr können Sie dort Melanie-Reichert-Vermeulen persönlich oder unter der Telefonnummer 06486/911754 erreichen.

Predigtenarchiv


Predigt vom 20.05.2018 Pfingstsonntag 2018

Predigt vom 04.03.2018 Auf den Spuren von Maria Magdalena

Predigt vom 18.02.2018 7 Wochen ohne Kneifen

Predigt vom 04.02.2018 Weniger ist mehr

Weitere Predigten von Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom
findet Sie in unserem Predigtenarchiv


Neues Gästebuch


Foto: Martin Schemm/pixelio.de

Ganz plötzlich wurde unser altes Gästebuch geschlossen - wahrscheinlich aufgrund der neuen Datenschutzrichtlinien.
Das fehlende Gästebuch fiel aber den Besuchern unserer Homepage sofort auf, eine Zeichen dafür, dass doch Interesse besteht an Lob, Kritik oder einem Gruß an uns.
Deshalb haben wir uns sofort um ein neues werbefreies Gästebuch gekümmert.
Sie müssen vor Ihrem Eintrag nur Ihren (einen...) Namen angeben. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.
Hier gehts zum neuen Gästebuch


Kirchenecho Juni - August 2018

Ganz frisch! Das neue Kirchenecho ist fertig!
Bis Sie es in Ihrem Briefkasten finden, wird es nur
noch wenige Tage dauern.

Die aktuelle Ausgabe können Sie auch online lesen.

Kirchenecho

Archiv des Kirchenechos

 






Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden

Am 29.04 hielten die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihren Vorstellungsgottesdienst. Thema des Gottesdienstes waren die 10 Gebote oder auch „Do‘s and don’ts“ eines Christen.
In wochenlanger Vorbereitung hatten die Konfis jeden Teil des Gottesdienstes selbstständig erarbeitet. Nun sollte der Tag kommen, an dem sie der Gemeinde präsentieren würden, was sie vorbereitet und auch was sie im vergangenen Konfijahr gelernt hatten.
Wird jede/r an den Einsatz denken?
Sprechen auch alle laut genug?
Und werden diesmal alle mitsingen?

Alles nervöse Fragen, die sich offensichtlich nur ein Gemeindepädagoge stellt, denn auf die Frage „Seid ihr nervös“, an mehrere Konfirmand_innen kam nur die Antwort „nö“. Und so lief es dann auch. Völlig unerschrocken feierten die Konfirmand_innen einen Gottesdienst, der seinesgleichen sucht. Die Reaktion? Na klar: Standing Ovations!
Vielen Dank an unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden für diesen schönen Gottesdienst, der bestimmt noch lange in meinem Gedächtnis bleiben wird!

Lars Lücker

Kinder-Konfis-Jugend


Ausgewählte Angebote der Initiative 55plus-minus

Dipl. Religionspädagoge Ralf Skähr-Zöller ist vom Dekanat beauftragt, den Gemeinden Angebote für die Generation 55plus zu unterbreiten. Die ausgewählten Veranstaltungen werden veranstaltet von:
Ev. Dekanat Nassauer Land, Projektstelle „innovative Arbeit mit jüngeren Senioren und Seniorinnen“, Ev. Kirchengemeinden Jakobus Freiendiez und Stiftskirchengemeinde Diez, Ev. Kirchengemeinde Klingelbach, Initiative 55 plus-minus


Schreiben im Sommer - mit Leichtigkeit und Lebensfreude

Donnerstags, den 12./19./26. Juli
von 15.30 - 17.30 Uhr
in Diez
Eine kreative Schreibwerkstatt
Wenn wir schreiben, sind wir oft ganz bei uns, in unserer Welt mit unseren eigenen Erfahrungen und Erleben.
Manchmal braucht es oft einen kleinen Impuls, und wir kommen in einen kreativen Schreibfluss und sind oft erstaunt, welches Gedicht, welchen Text wir selber verfasst haben.
Und dann können wir, wenn wir mögen, mit unseren Texten in den Dialog gehen.
alle Infos hier


Zwischen Himmel und Erde
- ein Nachmittag im Kletterwald Diez

Samstag, 14. Juli 2018 - 14 Uhr Diez
Gemeinsam in freier Natur zwischen den Baumwipfeln klettern, über dem Erdboden schweben, sich frei bewegen und doch gut gesichert und gehalten sein. Den Himmel über sich und die Erde unter sich spüren. Es gibt unterschiedliche Kletterparcours, von einfach bis anspruchsvoll, für jeden ist etwas dabei. Vorkenntnisse im Klettern sind nicht nötig. Ein kleines Abenteuer, das bewegt. Gemeinsam werden wir dieses Erlebnis ausklingen lassen.
alle Infos hier


Heilende Wege- heilende Quellen

Freitag, den 3. August 2018 - 16 Uhr Bad Ems
Ein kleiner Weg von Heilquelle zu Heilquelle
Frisches, vitales Wasser. Hier in Bad Ems gibt es dieses Wasser in reinster Form, - umsonst. Diese Heilwässer stabilisieren unsere Gesundheit und helfen bei vielen gesundheitlichen Beschwerden. Jedes Wasser ist einzigartig und ein Geschenk.
Wir werden die verschiedensten Heilquellen besuchen und diesen Weg bewusst laufen, mit musikalischen Impulsen, vitalisierenden Körperübungen und kleinen stärkenden Texten. Begleitet werden Sie auf diesem Weg von Ralf Skähr-Zöller und Pfarrer Matthias Metzmacher.
alle Infos hier


Sommerfrische -
wir fahren zur Landesgartenschau nach Bad Schwalbach

Mitwoch, 22. August 2018 - Bus 9.30 Uhr
Die Gartenschau in Bad Schwalbach ist ein Ort, der Leib und Seele erfreut und stärkt. Mit allen Sinnen können wir die Schönheit der Gärten wahrnehmen und uns daran erfreuen. Einen großen Überblick erhalten wir durch eine Führung über das weitläufige Gelände der Gartenschau, - dann ist Zeit für eigenes Erkunden und Schauen, einzeln oder als Gruppe,- und am Nachmittag gibt es ein Konzert in der Lichtkirche „Harfe im grünen Bereich“ mit der Musikerin Anne Kox – Schindelin. Zur Gartenschau fahren wir mit einem Reisebus.
alle Infos hier

Neuigkeiten finden Sie immer auf der Seite Ausgewählte Angebote der Initiative 55plus-minus


Musikarche

Es gibt ein weiteres neues Angebot in unserer Kirchengemeinde


Musikarche

 

Klingelbacher Kirchen Konzerte - Vorankündigung

Zum Vormerken: 11.September 2018 Blechbläsergruppe Sachsen KlingelbacherKirchenKonzerte


Dekanat Nassauer Land - Mabira/Tansania

Unsere Partnerschaft mit Mabira
- Seit 36 Jahren sind Mabira und Nassau partnerschaftlich miteinander verbunden -
Manch einer mag sich fragen: „Was haben wir hier im Dekanat Nassauer Land und in unseren Kirchengemeinden mit den Menschen im ostafrikanischen Tansania, genauer im Kirchendistrikt Mabira, zu tun? Die leben dort doch unter ganz anderen Bedingungen, in einer anderen Kultur und sprechen andere Sprachen! Ist über eine so große Entfernung überhaupt so etwas wie eine Partnerschaft möglich?“

Nach ersten Kontakten vor über 50 Jahren und dem offiziellen Partnerschaftsbeschluss der Synoden in Mabira und Nassau im September 1981, kann man ohne Übertreibung feststellen, dass sich eine echte Partnerschaft entwickelt hat. Zahlreiche Verbindungen zu den Menschen in Mabira sind geknüpft, Freundschaften haben sich entwickelt und es findet ein reger Austausch schriftlich und persönlich, durch Besuche und Reisen, statt. Im zweijährigen Turnus besucht man sich gegenseitig, d. h. alle vier Jahre fährt eine Delegation aus dem Dekanat für etwa drei Wochen nach Mabira und zwei Jahre später besuchen uns die Partner und Freunde aus Mabira. Seit 2013 gibt es auch eine Jugendpartnerschaft.

Was diese Begegnungen so besonders macht, sind gerade die sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen und die ganz andere Kultur. Für die Besucher aus Deutschland ist es schon eine sehr deutliche Erfahrung, zu sehen, mit wie wenig man leben - und ganz wichtig - auch glücklich sein kann. Man wird überall sehr herzlich empfangen, die Menschen geben alles, was sie haben und man spürt eine sehr tiefe Gläubigkeit, die beim Tischgebet, vor dem Antritt einer jeden Fahrt durch das Land oder durch die vollen Kirchen beim wöchentlichen Gottesdienst zum Ausdruck kommt.
Jeder Partnerschaftsbesuch bietet eine Vielzahl von neuen Erfahrungen, die das Leben eines jeden bereichern, ob es um das Verständnis der jeweils anderen Kultur, der anderen Glaubenstradition oder um globale Zusammenhänge, wie Klimaveränderungen, Handelsbeziehungen, Rohstoffausbeutung, etc. geht. In diesem Sinne streben wir die geistliche Gemeinschaft mit den Menschen in unserem Partnerdistrikt an und suchen in der Begegnung mit dem Fremden, neue, vielleicht längst verschüttete Seiten unseres Seins und Glaubens zu entdecken.

Die Lebensverhältnisse sind sehr einfach. In Mabira leben noch sehr viele Familien in einfachen Lehmhütten in ihren Bananengärten. Wer etwas Geld hat, der baut sich ein Haus aus selbstgebrannten Ziegeln. Geschlafen wird oft noch auf Bastmatten oder Matratzen auf dem Boden oder auch schon in einem Bettgestell. Nahrungsgrundlage war bisher die „Ebitoke“, ein fester Brei aus Kochbananen. Seitdem eine Bakterienkrankheit große Schäden in den Bananenplantagen anrichtet, müssen verstärkt auch andere Kulturen angebaut werden, wie Maniok (Cassava), Süßkartoffeln, Mais und Bohnen.
Seit vielen Jahren führen wir kleine und große Hilfsprojekte zusammen mit unseren Partnern durch. Dabei kümmern wir uns in erster Linie um das, was lebenswichtig ist, wie Wasser, Nahrung und Gesundheit, sowie um Bildung und Ausbildung und die Unterstützung bedürftiger Frauen. Wegen des großen Wassermangels haben wir mit staatlicher und kirchlicher Unterstützung Wassertanks an großen Gebäuden, wie Kirchen und Schulen bauen lassen, um das Regenwasser aufzufangen und um weite Wege zu den oft verschmutzten Wasserstellen zu vermeiden. Die Bananenkrankheit wird mit einem, ebenfalls mit öffentlichen Mitteln geförderten Projekt eingedämmt und den Bauern vermittelt, wie sie andere Kulturen mit guten Erträgen anbauen können. Die Krankenstation vor Ort unterstützen wir seit vielen Jahren mit Medikamenten, die an Bedürftige kostenlos abgegeben werden. Seit letztem Jahr kümmern wir uns aktiv um die Ausbildung junger Frauen und Männer zu einfachen Berufen, um den jungen Leuten eine berufliche Perspektive außerhalb der Landwirtschaft zu geben und der Verein „Metadidonai e. V.“ unter Leitung von Pfarrer i. R. Stahl unterstützt Schüler und Studenten.

Abschließend ein Zitat aus einer Partnerschaftskonsultation in 2016 in Wuppertal: „Teilen, mit all seinen unterschiedlichen Facetten gehört zum Wesen einer Partnerschaft. Was wir sind und was wir haben, ist nicht Ergebnis unserer Stärke, sondern ein Geschenk Gottes. Das ist die Grundlage gegenseitiger Teilhabe und Kommunikation. Teilen wird so zu einem wichtigen Ausdruck des Lebens in Christus.“
Berthold Krebs, Arbeitskreis Mabira

Zum Vormerken: Eine Welt FAIR stärken
9. September 2018 - 10.00Uhr - Evangelische Kirche Klingelbach
Im Anschluss: Fair-Trade-Frühstück


Neuer Priester für Katholische Pfarrei

Willkommen Pater Gino!
Unsere katholische Pfarrei ist nicht mehr verwaist, Pater Gino ist jetzt Priester unserer drei Pfarreien Katzenelnbogen, Pohl und Zollhaus. Er wohnt seit Oktober 2017 im Pfarrhaus in der Lahnstraße, nachdem Pfarrer Bruder Friedrich ausgezogen ist.

Pater Gino George Vengooran kommt aus Kerala in Südindien. Er ist 1981 geboren, hat zwei  jüngere Brüder und ist nach dem Abitur in den Karmeliterorden eingetreten. Während seiner 15-jährigen Ordensausbildung studierte er Philosophie und Theologie. 2011 wurde er in seiner Heimatgemeinde Kothamangalam zum Priester geweiht. Er war in der Jugendarbeit eingesetzt, assistierte  in einer Schule seines Ordens und arbeitete als Studentenseelsorger. Vor vier Jahren kam Pater Gino nach Deutschland und vertiefte bei den Kapuzinern in Frankfurt seine Deutschkenntnisse, lernte als Krankenhausseelsorger Limburg kennen und praktizierte im pastoralen Raum Waldbrunn. Seit August 2015 unterstützte er Pfarrer John im pastoralen Raum Diez.
Pater Gino lernte hier in Katzenelnbogen auch die evangelische Gemeinde in Klingelbach kennen und feierte am Buß- und Bettag dort den ökumenischen Gottesdienst mit. Er freut sich auf eine gute Zusammenarbeit  und versichert wörtlich: Gemeinsam wollen wir versuchen, Gottes Reich aufzubauen und die Frohe Botschaft Jesu Christi verkünden.

Vielen Dank an Mechthild Jessen (Text) und Eva Wagner (Foto)


Hej Baby

Ein wundervoller Ort für Eltern und Babys, in dem sie wirklich Zeit für einander haben und einander voll und ganz genießen können.

 

Hallo zusammen,
einige von Ihnen kennen mich vielleicht noch aus der November - Ausgabe des Kirchenechos, in welchem ich mich und meine zukünftigen Pläne zu pädagogischen Eltern -/ Kind Kursen in unserer Gemeinde bereits vorgestellt habe.
Ich bin Linda Bretz, 37 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und unseren zwei Jungs in Katzenelnbogen.
Nach meiner langjährigen Tätigkeit in der Werbebranche im Rhein-Main Gebiet habe ich mich letztes Jahr dazu entschieden, eine Ausbildung zur Kursleitung für pädagogische Eltern- / Kind Kurse, Babymassage, Geburtsvorbereitung und Rückbildung zu machen.





 

Jetzt ist es endlich soweit! Die Ausbildungen sind abgeschlossen und alle Kurskonzepte sind erstellt. Der Kursraum ist eingerichtet, der Name unseres kleinen Eltern – Baby Zentrums ist gefunden, die Homepage steht und die ersten Kurse können starten.
Hej Baby – Zeit für uns
Ich freue mich unglaublich, Ihnen nun das aktuelle Kursprogramm mitteilen zu dürfen:

Kurse:

  • FABEL 1 (FAmilienzentriertes – Baby – ELtern – Konzept)          
    für  Babys im Alter von 3 – 7 Monaten                                 
    immer dienstags von 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr (10 Termine)
  • FABEL 2 (FAmilienzentriertes – Baby – ELtern – Konzept)  
    für Babys im Alter von 8 – 12 Monaten    
    immer mittwochs von 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr (10 Termine)
  • Hej Zwerge Kurs                                            
    für Kleinkinder im Alter von 12 – 18 Monaten
    immer donnerstags von 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr (10 Termine)

  • Babymassage
    für Babys im Alter von 6 Wochen bis max. 6 Monaten 
    immer donnerstags von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr (5 Termine)

Erste Hilfe Kurse für Eltern / Großeltern von Säuglingen und Kindern 
(Leitung: Christine Martin, Kinderkrankenschwester)        
nächster Termin im Juli 2018 Freitag von 17:00 Uhr – 21:00 Uhr,
genaues Datum folgt...

Geburtsvorbereitungskurse, Rückbildungskurse und einiges mehr, sind in nächster Zeit ebenfalls geplant.
Nähere Informationen über Christine, mich, unserer Kurse und die Räumlichkeiten von „Hej Baby“ finden Sie unter www.hej-baby.de oder schreiben Sie mir Linda@Hej-Baby.de

Alles Liebe und bis bald,
Linda Bretz

Neuigkeiten finden Sie auch auf unserer Homepage Babygruppen

Klingelbacher Kirchen Konzerte - Flötenspektakel

Auch in dem zweiten Kirchenkonzert 2018 erwartete die Besucher in der evangelischen Kirche zu Klingelbach wieder ein besonderer musikalischer Kunstgenuss. Zu Gast waren acht Frankfurter Musikerinnen. Zum Einsatz kommen in einem wahren flötistisches Feuerwerk alle Instrumente der Querflötenfamilie. Angefangen von der Piccoloflöte über die Altflöte, Bassflöte bis hin zur Kontrabassflöte.
Da war für jeden Geschmack etwas dabei. Das Repertoire ging von barocken Kompositionen über Klassik bis zur Romantik. Selbst Jazz-Adaptionen und zeitgenössische Werke waren dabei.


Foto: Sigrid Baumann

Stets gab es Beifallstürme angesichts des Musizierens auf höchstem Niveau. Die Mitglieder von Flötenspektakel sind: Nicole Basadre, Ulrike Dahme, Dorota Imieninska Tykha, Annette Klose-Schwarz, Lisa Watanabe, Imke Affeldt, Aline Severijns und Natascha Siao.
Dem stürmischen Auftritt der Königin von Saba, die prunkvoll bei König Salamo eintritt gleich, betraten die Künstlerinnen den Gang durch das Kirchenschiff hin vor den Altarraum mit der Sinfonia zum 3. Akt des Oratoriums „Salomo“ von G. F. Händel.

Giovanni Gabrieli  schrieb zahlreiche Kanzonen für die Liturgie der Markuskirche in Venedig. Die Sonata Pian` È Forte ist eine der ersten instrumentalen Kompositionen die dynamische Bezeichnungen im Notentext vorschreibt. So kamen auch hier zwei Instrumentalgruppen wie im Zwiegespräch zusammen.
In den Enigma Variationen, op. 36 von Edward Elgar skizziert und portraitiert Elgar die Eigenschaften seiner Freunde auf gekonnte Weise. Ein gepfiffenes Motiv ist das Erkennungsmotiv mit dem sich Elgar mit seiner Frau verabredet. Ein Freund erscheint in einer Parodie einer Klavieretüde. Sehr schön auch als Dora Penny mit Mozarts Doraella bei einem Tanz von märchenhafter Leichtigkeit, kokettierend  ins Stolpern gerät. Bis endlich unter großem Getöse eine Bulldogge vom Steilufer in den Fluss stürzt.


Foto: Sigrid Baumann

Mendelssohn Bartholdys „Italienische Sinfonie“ entstand auf einer Bildungsreise. Er sagte einmal: „Das ist das lustigste Stück, das ich gemacht habe.“ Den 2. Satz allerdings komponierte er unter dem Eindruck des Todes zweier Freunde C.Fr. Zelter und J. W. von Goethe. Als Hommage an beide Künstler verarbeitet er als Hauptthema Zelters Vertonung von Goethes Ballade „Es war einmal ein König von Thule“. Das Gedicht wurde rezitiert.

Der Totentanz, ein Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens findet in Camille Saint -  Saens „La Danse Macabre eine skurille – grausige Ausdeutung.Ein Gedicht von H. Cazalis bildete hier für die Vorlage dieses Stückes. Ein Auszug aus dem Gedicht  wurde vorgetragen.  Programmatische Szenen werden mit einem immer wilder werdenden Walzer verschmolzen.

Der zweite Teil des Konzertes begann mit einer Suite Nr. 1 „Antiche danze ed arie per liuto“ von Ottorina Respighi. Übersetzt: Alte Tänze und Weisen für Laute. Hier hörte man unter Anderem,  eine Gagliarda, eine Villanella und eine Passo mezzo e Mascherada.


Foto: Winkenbach

Es war immer wieder beeindruckend, dass oft nur ein Blickkontakt für die perfekte Übereinstimmung der Instrumente gelang und ein voluminöser Klang entstand. Die Spielfreude der Musikerinnen und die leidenschaftliche Gestaltung der Werke waren es ebenso.

Ein Spaßfaktor für das Publikum wurde auch nicht vergessen. So wurden Canneloni verteilt, damit die Zuhörer einmal versuchen sollten „Flötentöne“ zu entlocken und das japanische Wiegenlied „Irsuki-no-Komori-uta“ von Will Offermans zum Teil zu begleiten.

Das Indianische Abendlied „Evening Rise Spirit Come“ schloss sich an.
Zum Nummer-eins-Hit von Freddy Mercury (Queen) wurde der Rocksong „Bohemian Rhapsody“ in dem er viel privates Erleben verarbeitet haben soll. Bohemian Rhapsody verfehlte seine Wirkung auch hier nicht. 
Nach so vielen Variationen von gehörten Tänzen durfte auch der argentinische Tango nicht fehlen. Hier hörte man den „LiIbertango“ von Astor Piazzola. Nach einer illustren Zugabe verabschiedeten sich die sympathischen Künstlerinnen.
Text und Fotos: Sigrid Baumann

Kirchenkonzerte

Wir werden eine "Singende Gemeinde"!

Kinder und Jugendliche zum Singen bringen – unabhängig von Religion und Konfession. Das ist unser Anliegen!
Vom  „Ich bin der Ton der Welt“ zu  „Wir sind der Ton der Welt!“

Die Proben finden
freitags von 17.00 – 18.00 Uhr
im Ev. Gemeindehaus statt.


Kommt zu einer „Schnupperprobe und erlebt, wie schön es ist
in einer Gemeinschaft zu singen!
Wir freuen uns auf Dich!

Weitere Infos bei Uwe Weiland
06486-900 931 Uwe Weiland

Kinderchor


Die „Königin von Klingelbach“ bekommt  Besuch!

Am 11. April 2018 besuchten uns Orgelfreunde aus den Niederlanden, die eine 1-wöchige Reise zu bedeutenden historischen Orgeln in Hessen unternahm. Sie waren beeindruckt von unserer schönen Orgel und der Kirche.
Der aus Hilversum stammende Organist Cees van der Poel  interpretierte in einem 45-minutigen Konzert Werke aus dem 16. und 18. Jahrhundert.
Er verwendete  dabei  die Originaldisposition der Orgel von 1792.
Ich habe mich sehr gefreut, dass der bekannte Organist Herr van der Poel unsere Orgel
neben anderen bedeutenden Orgeln in Hessen ausgewählt hat.


Text und Fotos: Uwe Weiland

 

Impressionen zur Osterzeit

 

"Von nichts kommt nichts" so habe ich noch oft meine Oma im Ohr, wenn ich als Kind wieder einmal gerade keine Lust hatte, die aufgetragenen Aufgaben zu erfüllen.
Hätten nicht fleißige Hände im Reformationsjahr 2017 genau 500 kleine Zwiebeln vergraben, dann würden wir uns jetzt wahrscheinlich nicht an diesen wunderschönen blauen Sternen rund um die Kirche erfreuen können. Sie sprießen - Gott sei Dank!

 

Von nichts kommt nichts? Tatsächlich?
Auch ohne unser Zutun sprießt Gottes Schöpfung lebendig weiter.
Oberhalb des Luthergartens sieht man leere Bucheckern vermischt mit einem strammen Weinstock.
Gott sei Dank!

 

 

Ostern in der Oasenlandschaft

Die Weihnachtskrippe ist schon längst abgebaut - die wunderbare Oasenlandschaft ist geblieben. Sie verändert sich, und ab und zu kann man dort ganz besondere Momente erleben. Haben Sie entdeckt, was an Ostern zu sehen war? Werfen Sie doch hin und wieder einen Blick in diese lebendige Landschaft.

 

Das Grab ist leer.
Der Herr ist auferstanden ... der Herr ist auferstanden ... der Herr ist .... er ist wahrhaftig auferstanden

Im Hintergrund das leere Grab und vorne als Symbol der Auferstehung die neuen Blüten und Knospen im Kreislauf der Schöpfung

 

Ostern

 

Aus dem Dunkel ins Licht - von der Trauer zur Freude
Osterfrühgottesdienst um 6 Uhr und der noch ganz frische Frühlingsvollmond macht die Nacht nicht ganz so dunkel. Hannahs mit der Querflöte gespieltes "Morning has broken" gibt wie immer den Start für alles andere was folgt. Hell lodern die Flammen des Osterfeuers, an dem die Osterkerze angezündet wird. Sie wird von zwei Jugendlichen in die Kirche getragen und alle gehen mit. Nicht nur draußen wird es immer heller, auch in den Herzen der Menschen, die die Botschaft hören:
Jesus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!
Nach dem Gottesdienst folgten viele der Einladung ins Dorfgemeinschaftshaus. An den schön gedeckten Tischen ließ man sich gerne nieder zum gemeinsamen Frühstück und Gesprächen.


Gottesdienst

Karfreitag


Ma(h)l anders - Feierabendmahl am Gründonnerstag

Nun fand es schon zum zweiten Mal bei uns statt: Das Feierabendmahl - ein Gottesdienst mit vielen Möglichkeiten der Kommunikation. Auch diesmal waren viele der Einladung gefolgt und brachten kleine Leckereien mit, die sie mit andern teilen wollten. Schnell waren die Tische besetzt und jeder hatte seine Kerze - zum letzten Mal an der Osterkerze - angezündet.
Es war ein Abendmahl, das Leib und Seele wirklich satt machte: Wir hörten gemeinsam der Musik zu, sangen und beteten zusammen, aßen und tranken, reichten uns das Brot und den Kelch und erinnerten uns an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte. Angeregt durch die ausliegenden Blätter mit einer Auswahl von Texten aus Jesu Abschiedsreden wurden in den Tischrunden angeregte Gespräche geführt.

Weitere Fotos Fotoalbum


Jubiläumskonfirmationen

Goldene Konfirmation

Eiserne Konfirmation

Gnadene Konfirmation

 

Weltgebetstag 2018 - Surinam

Mechthild Jessen

Am 2.März waren wir wieder zum Weltgebetstag der Frauen eingeladen, ökumenisch und weltweit.
Marianne Schröter stellte uns das kleinste Land Südamerikas vor: Surinam – ein Teil Amazoniens. Es besteht zu 90% aus Regenwald, der bis zum Atlantik reicht. Die Hauptstadt ist Paramaribo. Die Bevölkerung ist vielfältig und bunt. Zuerst waren Holländer im Land, die für New Amsterdam-das heutige New York- Surinam erhielten. Sie holten Sklaven ins Land, die auf den Zuckerrohrplantagen hart arbeiten mussten.

Nach der Befreiung kamen Menschen aus Indien, China und Java als Arbeitskräfte ins Land. Eine Vielzahl von Religionen leben nun nach Jahrhunderten der Einwanderung friedlich nebeneinander: Afrikanische Religionen, Hinduismus, Buddhismus, Islam, Judentum und Christentum. Alle feiern zusammen auch ihre Feste. Die Bewohner Surinams nennen  sich „moksi“, das bedeutet“ „Mischmasch“, heißt aber auch „gemeinsam“.

Die Herrnhuter Brüdergemeine hat sich besonders der Sklaven, der „Maroons“ angenommen. Sie waren nach der Unabhängigkeit in den Urwald geflüchtet, bildeten Gemeinschaften und wurden dort von den Missionaren der Herrnhuter Brüdergemeine unterrichtet, was offiziell untersagt war.
Eine bekannte deutsche Naturforscherin und Malerin Maria Sybilla Merian erforschte Ende des 17.Jahrhunderts im Regenwald Fauna und Flora und fertigte die ersten genauen Zeichnungen an.

In Verantwortung des Menschen für die Schöpfung brachten die Frauen Surinams ihre Sorgen und  ihre Trauer vor Gott : über Schäden durch die abgeholzten Wälder für den Bauxit- und Goldabbau, mit Quecksilber verseuchtes Wasser und verseuchte Luft bei der Goldgewinnung, vergiftete Fische und unsauberes Trinkwasser.

Mit den Frauen Surinams vertrauen und hoffen wir, dass die Welt „zum Besseren hin veränderbar bleibt“ und „Gottes Herrschaft in Barmherzigkeit, Güte und Gerechtigkeit zum Ziel kommt“.
Zum Abschluss überraschte uns Frau Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom mit einem neuen Segensritus, in dem wir Segen empfangen und Segen geben.
Zum kulinarischen Abschluss hatten Frauen Speisen nach südamerikanischen Rezepten zubereitet.

Wir bedanken uns herzlich bei dem
WGT-Vorbereitungs- und Organisationsteam.
Es hat uns mit Frauen weltweit verbunden mit dem Ziel „informiert beten und betend handeln“ für die Bewahrung der Schöpfung, denn „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“, so das Leitwort für diesen Weltgebetstag

Für die Projektarbeit für Frauen und Mädchen konnten wir eine Spende von 225 Euro überweisen.

Mechthild Jessen


Oase-Gottesdienst


Der erste Oasengottesdienst wurde am
11. März 2018 gefeiert.

Er war ein Ruhepol zum Auftanken bei guten Worten, bei wohltuenden Klängen, bei Brot und Wein.
Unsere Krippenlandschaft wurde mittlerweile zu einer Oasenlandschaft umgebaut. Dort fanden alle von den Gottesdienstbesuchern angezündeten Kerzen einen schönen Platz.
Zum anschließenden Kirchenkaffee blieb man gerne zu Gesprächen in geselliger Runde.

Nächster Oasengottesdienst am 22. April 2018

Gottesdienst


Passionsandacht in Ebertshausen

"Wie schunn efter - su kimmd die Kersch werre no Ewerzhause, weil mer schunn korz veer Uusdern hon – no jingster Tradidsjon die Zeid fär en Passionsoodochd em DGH"
- so lautete der Anfang der in Einricher Mundart gestalteten Einladung. Viele waren gekommen und wurden bereits von dem wie immer liebevoll geschmückten Raum mit den frühlingshaft gedeckten Tischen willkommen geheißen.

Doch zunächst nahmen alle Gäste in dem für die Passionsandacht gestalteten Teil des Raumes Platz. Der Blick fiel gleich auf den Tisch, auf dem bereits Brot und Wein für das Abendmahl bereit standen. Dort hatte auch eine der Krippenfiguren, der Hirte, Platz genommen und zeigte auf das Kreuz, zu dem der Weg Jesu in der Passionszeit führt.
Die Scherben lagen zu Beginn der Andacht noch nicht vor dem Kreuz. Zunächst konnte jeder eine Scherbe aus einer Dose heraus nehmen.

Pfarrerin Dr. Peereboom sprach von zerbrochenen Gegenständen, die aber nicht wertlos sind. Im Gegenteil, sie sind gerade besonders wertvoll und schön durch die Mühe und Zeit, die jemand aufwendet, um sie wieder heil zu machen. Auch wir Menschen haben "Scherben" im Sinne von Verletzungen, Fehlern, Narben... und Gott macht sich die Mühe uns durch seine Liebe zu heilen. Wir sind nicht perfekt und trotzdem wertvoll. Und so bekam das Abendmahl diesmal einen ganz besonderen Sinn. Wir legten unsere Scherben am Kreuz nieder und feierten das Abendmahl wie Jesus mit seinen Jüngern, die er herzlich liebte und ihnen vergab - obwohl sie Fehler hatten.

Nach der Andacht nahmen alle an den Tischen Platz, genossen Kaffee und Kuchen und die lebhaften Gespräche. In geselliger Runde klang die Passionsandacht aus.


Weitere Passionsandachten finden statt am:

Mittwoch. 14.03. - 16.00 Uhr - in Allendorf
Freitag, 16.03. - 15.00 Uhr - in Herold
Freitag, 16.03. - 17.00 Uhr - in Mittelfischbach

Gottesdienste



Paten für den Luthergarten gesucht

Im letzten Kirchenecho und hier auf der Homepage haben wir unser Projekt Luthergarten vorgestellt. Die Spendensuche ist in vollem Gange. Die ersten Spenden sind schon eingegangen.
Der 1. Bauabschnitt, das Taufbecken, ist begonnen und im Sommer soll dann auch dort die erste Taufe stattfinden.

In jeder Ausgabe des Kirchenechos werden wir die bis dahin jeweils eingegangenen Spenden in unserem neuen Spendenbarometer darstellen. Der Baufortschritt kann auf der Homepage in unserer Bildergalerie verfolgt werden.

Wir bitten weiterhin um Spenden, auch in unsere Orgelpfeifen in der Kirche. Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende.

Nassauische Sparkasse IBAN DE58 5105 0015 0563 0067 22 BIC: NASSDE55
Volksbank Rhein-Lahn eG IBAN DE73 5709 2800 0207 6618 05 BIC: GENODE51DIE                  
Empfänger Evangelische Regionalverwaltung
Rhein-Lahn-Westerwald in Nassau
Kennwort HHST: 1116.0510.00.2200 „Spende für Luthergarten“
Dieser Text ist unbedingt auf der Überweisung zu vermerken!


Eine Spendenbestätigung/-bescheinigung ist natürlich im Gemeindebüro erhältlich. Außerdem erhalten die Spender ab einem Spendenbetrag von 50 Euro eine hübsche kleine Spendentafel mit Namen und Ort, soweit das Einverständnis gegeben wird. Diese Schiefertafeln werden an einer passenden Stelle im Luthergarten angebracht und sind so für jeden Besucher zu lesen.


Der Entwurf für die Spendentafel liegt bereits vor:
Material Naturschiefer, Größe ca. 10 x 6 cm.
Neben der Lutherrose werden Ihr Familienname und ihr Wohnort eingraviert. Die Tafeln werden zu gegebener Zeit im Luthergarten befestigt.
So könnte Ihre Tafel aussehen


Armin Himmighofen, evangelischer Pfarrer für Altenheim-, Krankenhaus- und Hospizseelsorge

Anzutreffen bin ich an verschiedenen Orten im Dekanat Nassauer Land. Im Krankenhaus St. Elisabeth, Lahnstein, hin und wieder in der Paracelsus-Klinik in Bad Ems und in den beiden Senioren-Wohn- und Pflegeheimen in Katzenelnbogen. Verteilt über die Woche bin ich in jedem Haus mindestens einmal. Es geht mir jedoch nicht wie Hannes Wader, der gesungen hat: „Heute hier morgen dort, bin kaum da, muss ich fort…“. Ich nehme mir Zeit zum Gespräch und lasse mich ansprechen.

Meine Aufgaben sind Seelsorge, Gestaltung von Gottesdiensten und Unterstützung der Pflegenden und Ärzte. Seit 1. November bin ich in diesen Aufgaben tätig. Ich gehe davon aus, dass in zwei Monaten eine verlässliche Präsenz erkennbar ist.
Seelsorge ist mein Arbeitsschwerpunkt seit zwanzig Jahren. Im Studium kann man sich oft nur theoretisch damit beschäftigen. Ich hatte aber das Glück an der Universität  Mainz bei  Prof. Ferel schon erste praktische Erfahrungen machen zu können. Im Pfarrberuf bin ich Seelsorger in einer Berufsschule gewesen. Dort habe ich neben dem regulären Religionsunterricht die Schülerinnen und Schüler zu allerlei Projekten eingeladen: Frühschichten vor acht; Theaterspielen, Wochenend-Freizeiten,  Gestaltungsarbeit mit verschiedenen Materialien und Gottesdienst im Pausenflur.
Später war ich Seelsorger für Zivildienstleistende, für Psychiatrie-Patientinnen und –Patienten. Ich war zuständig für eine  geriatrische und eine Palliativ-Station, mal mehr und mal weniger eingebunden in den Gesundheitsbetrieb.
Gemeindearbeit kenne ich genauso gut. Dort habe ich erfahren, dass für Seelsorge immer weniger Zeit bleibt. Nun habe ich fünf Dutzend Jahre gelebt und mir für die letzten Berufsjahre noch einmal einen Wechsel des Arbeitsplatzes gegönnt. Ich wünsche mir Menschen zu begegnen, die von mir sagen, dass ich zuhören und mitfühlen kann und dass das geholfen hat, die Lasten des Lebens weiter tragen zu können.
Seit 1985 bin ich verheiratet mit Pfarrerin Renate Weigel, bin Vater von vier Kindern und Großvater.


Unsere Gottesdienste

Zum Beispiel am:
04.03.
Auf den Spuren von Maria Magdalena
06.05. Wünsch dir was
03.06. Auf den Spuren von Johannes dem Täufer

Zum Beispiel am:
11.03.
anschließend Kirchenkaffee
22.04.
13.05.

Zum Beispiel am:
18.03. -
9.00 Uhr - Allendorf
18.03. - 10.30 Uhr - Kirche Klingelbach
08.04.
- 10.30 Uhr - Kirche Klingelbach
15.04. - 9.00 Uhr - Allendorf
15.04. - 10.30 Uhr - Kirche Klingelbach
20.05. - 10.30 Uhr - Kirche Klingelbach

Zum Beispiel am:
25.03. (Palmsonntag)
Kinder, wie die Zeit vergeht – Gottesdienst mit Feier der Jubiläumskonfirmation
29.04. Gottes Angebote – Vorstellungsgottesdienst der Konfis
26./27.05. Festlicher Gottesdienst anlässlich der Konfirmation

Wo immer die Feste des Kirchenjahres und andere besondere Veranstaltungen es zulassen, folgen wir in unserer Gottesdienstgestaltung dieser Abfolge. Aktuelle Abweichungen entnehmen Sie bitte unserer Homepage, unserem Gemeindebrief, dem „Kirchenecho“ oder den aktuellen Mitteilungen in der örtlichen Presse.

Gottesdienste


Neuer Orgelflyer

Die Kirchenorgel in Klingelbach hat in ihrer langen Geschichte manche Umgestaltung erfahren müssen. Johann W. Schöler erbaute sie in den Jahren 1790 bis 1792.
Zur Geschichte und Gegenwart unserer Orgel lesen
Sie unseren überarbeiteten Orgelflyer.

Einen Einblick in das Orgelwerk erhalten Sie hier

Zur abgeschlossenen Orgelrenovierung gibt es eine
Bilddokumentation

siehe auch Orgel und Kirche und Orgel

Ein Fundstück - nicht nur für Kinder:

Ein Video der "Sendung mit der Maus", das auf sehr anschauliche Weise den Aufbau und die Funktionsweise der Orgel zeigt.


Ein neues Gesicht

Liebe Menschen in Klingelbach
Ich bin das neue Gesicht hier. Mein Name ist Nadia Burgdorf und vor einiger Zeit habe ich mein Vikariat, also meine Ausbildung zur Pfarrerin, in der Johannesgemeinde in Niederseelbach abgeschlossen. Bevor es nun für mich mit einer eigenen Gemeinde losgeht, steht erst noch das sogenannte „Spezialvikariat“ an. Das ist eine Zeit, in der wir angehenden Pfarrerinnen und Pfarrer noch einmal in andere kirchliche Bereiche schnuppern dürfen als die vertraute Vikariatsgemeinde.
Mein Spezialvikariat mache ich am theologischen Seminar in Herborn. Also eigentlich genau dort, wo ich die letzten zwei Jahre meiner Ausbildung viele Wochen verbracht habe. Jetzt darf ich  auf der anderen Seite mitmachen und Vikare und Vikarinnen bei ihrer religionspädagogischen Ausbildung, also Schule und Konfirmationsunterricht, begleiten und unterstützen.

Doch was hat das alles mit Klingelbach zu tun? Klingelbach ist quasi das Sahnehäubchen für mein kommendes Jahr. Damit nämlich all die Überlegungen zur Religionspädagogik nicht nur Theorie bleiben, darf ich mich neben den Seminarwochen noch in einer besonders geeigneten Kirchengemeinde praktisch einbringen. Und das wird in Klingelbach sein. Pfarrerin Anneke Peereboom und ihre Gemeinde waren sozusagen ein heißer Geheimtipp und ich freue mich total, dass sie und der Kirchenvorstand mich gleich so herzlich und ohne zu zögern aufgenommen haben. Nun darf ich im kommenden Jahr besonders bei den Konfirmanden und der Jugend mitarbeiten, selbst gestalten und gute Erfahrungen und Inhalte für meine eigene Gemeinde mitnehmen.
Besonders möchte ich mit Jugendlichen ins Gespräch kommen, die ihre Konfirmandenzeit schon hinter sich haben und gerne noch in der Gemeinde aktiv sind. Und davon gibt es hier wirklich viele! In meiner eigenen Zeit als jugendliche Teamerin tat es mir immer gut, nicht nur Input an die Jüngeren zu geben, sondern auch selbst Orte zu haben, an denen ich Kraft tanken und mit Gott ins Gespräch kommen konnte. Diese Erfahrung würde ich  gerne weitergeben. Über Ideen und Vorschläge freue ich mich daher immer.
Wer noch etwas über mich persönlich wissen möchte, dem sei verraten: ich bin 30 Jahre alt, verheiratet mit meinem Mann Simba (übrigens ebenfalls grade im Spezialvikariat) und gemeinsam haben wir eine kleine Tochter, Leontien (die, wie ihre Mama, holländische Wurzeln hat). Aber nun genug von mir - jetzt bin ich wirklich gespannt, wer Sie sind und wen ich in dieser neuen Gemeinde kennenlernen darf.
Ich hoffe auf viele neue Begegnungen und freue mich sehr auf das Jahr, das vor mir liegt.
Herzliche Grüße und bis bald,
Nadia Burgdorf


500jähriges Reformationsjubiläum 31.10.2017

„Mit Luther durch den Einrich" am 31. Oktober 2017
Das Programm, das gemeinsam von den Evangelischen Kirchengemeinden Ackerbach-Rettert, Dörsdorf-Reckenroth, Klingelbach, Kördorf sowie der Evangelischen Gemeinschaft Katzenelnbogen und der Katholischen Kirchengemeinde Katzenelnbogen für diesen besonderen Festtag gestaltet wurde, war schon im Vorfeld wirklich vielversprechend. Aber wie schön und einzigartig dieses Reformationsjubiläum werden würde, das hatte sich sicher keiner träumen lassen. Das strahlende Herbstwetter tat ein Übriges und so wurde es ein rundherum gelungener Fest- und Feiertag für all die vielen kleinen und großen Besucher.
Die vielen schönen Fotos zeigen die gute Stimmung und das herzliche Miteinander an allen 7 Stationen.

Luthers Morgensegen
9.00 Uhr - Kirche Kördorf - Evangelische Kirchengemeinde Kördorf

Martin Luther begrüßte uns schon vor der Kirchentür. Pfarrerin Antje Dorn feierte gemeinsam mit vielen Besuchern den Morgengottesdienst, der mit Luthers Morgensegen endete. Hier gab es den Lutherpass, der uns über den Tag begleitete, und den ersten Stempel.

Luther-Rallye für Groß und Klein
10.30 Uhr - Mehrgenerationenplatz Herold - Evangelische Kirchengemeinde Klingelbach

Darauf hatten sich sicher ganz besonders die Kinder und Jugendlichen gefreut! Die Aktivitäten waren aber auch zu schön und machten auch den erwachsenen Besuchern viel Spaß! Hier gab es sogar einen extra Laufzettel, damit man bloß nichts vergaß!

Essen wie zu Luthers Zeiten
12.30 Uhr - CVJM Freizeitheim Lindenmühle - Aufgetischt von den Kirchengemeinden des Einrich

Sehr einladend sah es aus, als wir - bereits leicht hungrig - hier eintrafen. Die Tische waren sehr schön gedeckt und geschmückt, die Suppe dampfte im Kessel, Getränke standen bereit und nach und nach trafen alle Leckereien der Kirchengemeinden ein. Nach Begrüßung und Gebet von Pastor Benjamin Römer ließen sich alle ihre Teller füllen. Sehr angenehm war auch die passende Tischmusik.

Luther-Jazz zu Kaffee und Kuchen
15.00 Uhr - Evangelische Kirche Dörsdorf - Evangelische Kirchengemeinde Dörsdorf

Eine volle Kirche fanden wir auch in Dörsdorf vor. Der Saxophon spielende Pfarrer Andreas Becker hatte zum Kirchen-Jazz geladen und viele waren gekommen. Die Zuhörer waren begeistert von dem Konzert der 5-köpfigen Band und sparten nicht mit Applaus. Nach einer Zugabe folgten alle gerne der Einladung zu Kaffee und Kuchen im Betsaal.

Großer Ökumenischer Festgottesdienst
18.00 Uhr - Evangelische Kirche Klingelbach - Evangelische Kirchengemeinde Klingelbach

Man rutschte noch etwas zusammen und so fanden alle Platz in dem großen ökumenischen Festgottesdienst. Sehr feierlich war es, als zu den Klängen von Cantemus alle PfarrerInnen gemeinsam einzogen und die Gemeinde begrüßten. Festliche Musik mit Cantemus, Posaunenchor, Flötentöne und Organist Uwe Weiland durchzog den ganzen Gottesdienst. Dr. Anneke Peereboom machte in ihrer Predigt die 500 Jahre Reformation in Form von Lichtern lebendig. Ein unglaublich schönes Bild, als am Ende der Altar im Licht der Reformation leuchtete.

Reformatorisches Wurstessen am Luthergrill
19.30 Uhr - Gemeindehaus der Evangelischen Gemeinschaft Katzenelnbogen

Mittlerweile war es schon dunkel geworden. Um so mehr leuchteten die Feuer im Hof des Gemeindehauses der Evangelischen Gemeinschaft, wo die leckeren Lutherwürste auf dem Grill lagen. Auch im großen Saal sah es sehr gemütlich aus. Viele Menschen saßen an den Tischen und ließen sich Wurst, Käse, Trauben, Brot und Dips schmecken.

Luthers Abendsegen
21.30 Uhr - Katholische Kirche Katzenelnbogen - Katholische Kirchengemeinde Katzenelnbogen

Die Abrundung dieses ganz besonderen Tages erfolgte in der Katholischen Kirche St. Petrus. Es war recht dunkel und manche waren schon etwas müde, aber darauf wollte man nicht verzichten. Nach einigen gemeinsam gesungenen Liedern und im Wechsel gesprochenem Psalm verabschiedete Bruder Friedrich die Gottesdienstbesucher mit Luthers Abendsegen.

Bei jeder Station gab es einen Stempel in den Lutherpass. Meiner war am Ende ganz voll - und ich bekam die versprochene Playmobil Lutherfigur. Für mich sind diese kleine Figur und meine 7 Stempel eine Erinnerung an 7 ganz besondere Stationen mit vielen netten Begegnungen und Gesprächen und mit Zeit zum Innehalten.
Vielen Dank an die Planer und Helfer, die dieses Reformationsfest 2017 möglich gemacht haben.