Aktuelles

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Buß- und Bettag

Einladung


Ökumenischer Gottesdienst
zum Buß- und Bettag

Mittwoch, 21. November 2018
um 19.00 Uhr
Evangelische Kirche Klingelbach

 

Gottesdienst


Grafik: GEP


Einladung zum Ewigkeitssonntag

Einladung zum Ewigkeitssonntag
am 25. November 2018 um 10.30 Uhr
in Ihrer Evangelischen Kirche Klingelbach

Am Ewigkeitssonntag erinnern wir uns gemeinsam an die Menschen, die wir verloren haben. Wir entzünden ein Licht in ihrem Namen als Zeichen dafür, dass bei Gott das Leben nicht an den Gräbern endet. Gott nimmt uns und unsere Verstorbenen liebevoll hinein in das Licht seiner Ewigkeit – von diesem Gedanken wollen wir uns trösten lassen in Texten, Gebeten und Liedern. Seien Sie uns dazu herzlich willkommen!

Mit herzlichem Gruß im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach

Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom

„Lasst ... eure Lichter brennen“
(Lukas 12,35)

Bild: Stocksy / Carolyn Lagatutta, entnommen von der Seite evangelisch.de

Gottesdienst

 

Sankt Martinsgottesdienst unserer KiTa

Fotos: Vanessa Friedrichs

„Ihr seid das Licht der Welt“ - was das heißen könnte, erlebten rund 250 kleine und großen LaternenträgerInnen beim Sankt Martinsgottesdienst unserer Kita „Garten für Kinder“ mit anschließendem Umzug zum Seniorenstift. Freude ins Leben der Menschen zu bringen, indem man teilt - das wurde auch gleich ganz praktisch erprobt beim Teilen von Martinsbrezeln in der Kirche.


Ein schöner Rahmen, um Lana Bender für die kommissarische Leitung des Kindergartens seit den Sommerferien zu danken und um die neue Leitung, Jessica Bowman, einzuführen. Ein herzliches Dankeschön an die vielen aktiv Beteiligten, die den Sankt Martin jedes Jahr möglich machen, insbesondere auch an das Flieder-Stift Katzenelnbogen für die herzliche Gastfreundschaft.

KiTa Katzenelnbogen

 

Freuen Sie sich auf weitere Angebote der Initiative 55plus-minus

Dipl. Religionspädagoge Ralf Skähr-Zöller ist vom Dekanat beauftragt, den Gemeinden Angebote für die Generation 55plus zu unterbreiten. Die ausgewählten Veranstaltungen werden veranstaltet von:
Ev. Dekanat Nassauer Land, Projektstelle „innovative Arbeit mit jüngeren Senioren und Seniorinnen“, Ev. Kirchengemeinden Jakobus Freiendiez und Stiftskirchengemeinde Diez, Ev. Kirchengemeinde Klingelbach, Initiative 55 plus-minus


„ Lust auf Veränderung“
- Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will (Barbara Sher)

Donnerstag, den 24.Januar; 31.Januar;
7. Februar 2019
jeweils von 15.30 - 17.00 Uhr
Gemeindehaus der Jakobusgemeinde, Freiendiez, Mittelstr. 5 a,65582 Diez

Manchmal ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir direkt spüren, dass es an der Zeit für eine kleine oder größere Veränderung ist.
Initiative 55plus

Es fühlt sich an, als seien wir aus etwas herausgewachsen und so kommt der Moment, an dem wir uns  an unsere eigenen Ideen und unsere kreativen Möglichkeiten erinnern.
Wir haben Lust, uns am Neuen auszuprobieren und vielleicht auch neue Wege zu gehen und lange verborgene Herzenswünsche wieder zu entdecken und zu verwirklichen.
Der Kurs „Lust auf Veränderung“  soll Sie ermutigen, sich Ihrer Wünsche bewusst zu werden und sich auf den Weg zu machen. Wir entwerfen einen stimmigen Aktionsplan, bieten Unterstützung, finden die kleinste Einheit, die uns möglich ist und machen den Anfang.
alle Infos zu diesem Kurs hier


Hubertusmesse in der Evangelischen Kirche Klingelbach

Hubertusmesse und Jägerschlag in Klingelbach am 4. November 2018
"Das war die schönste Hubertusmesse, die ich bislang erleben durfte - und das waren nicht wenige...!"
Kreisjagdmeister Rüdiger Klotz zeigte sich in seiner Rede anlässlich des Jägerschlags im Rahmen der Hubertusmesse tief beeindruckt und konnte nur Danke sagen.

Dieser besondere Gottesdienst fand erstmals in der evangelischen Kirche zu Klingelbach statt. Und es war in der Tat in mehrfacher Hinsicht denkwürdig. Zum einen war die Kirche zu Ehren des Heiligen Hubertus liebevoll, brauchtumsgerecht mit herbstlichen und jagdlichen Accessoires geschmückt, zum anderen bliesen die Es-Hornbläser der Rhein-Lahn-Jäger unter Leitung von Hornmeister Bernd Hellbach beeindruckend in der phantastischen Akustik des Gotteshauses.

Aber es war vor allem Pfarrerin Anneke Peereboom, die sich intensiv und sehr gelungen auf die für sie ungewohnte Thematik Jagd vorbereitet hatte. Ihre Predigt, die den Charakter des Dackels „Bautz“ ihres jagenden Großonkels in den Mittelpunkt stellte, knüpfte eindrucksvoll die Verbindung zwischen Jäger und Tierschützer, dessen gemeinsamer Patron St. Hubertus ist. Jagd sei nur im Sinne gelebten Tierschutzes vertretbar und für einen verantwortungsvollen Jäger brauche es nicht nur den Charakter des Jagdhundes sondern auch den des Jägers selbst.

Für die vielen Kirchenbesucher, die gar nichts mit der Jagd zu tun haben, erläuterte Kreisjagdmeister Rüdiger Klotz, den "Jägerschlag" mit dem Hirschfänger, einem großen Jagdmesser. Mit diesem aus dem Mittelalter stammenden Ritual werden die Jungjäger feierlich in den Kreis der Jäger aufgenommen. Der Kreisjagdmeister nahm die Worte der Pfarrerin auf und unterstrich die heutige Bedeutung der Waidgerechtigkeit im Sinne angewandten Tierschutzes. Er appellierte an die Jungjäger, sich jederzeit als Anwalt des Wildes zu erweisen, ganz aktuell auch und gerade vor dem Hintergrund der drohenden Afrikanischen Schweinepest.

"So einen interessanten Gottesdienst wünsche ich mir häufiger", meinte ein Kirchenbesucher beim Verlassen der Kirche.

 

Neues aus dem Luthergarten

Luthergarten
Bildergalerie Luthergarten

7.377,38  Euro betrug der Stand unseres Spendenbarometers am 08.11.2018                  

Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen Spenden und sammeln fleißig weiter. Es gibt viele Möglichkeiten unser Vorhaben zu unterstützen: Per Überweisung, beim Gottesdienst, mit einem Brief an das Pfarramt.

Predigtenarchiv mit Predigten von Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom

2018

Predigt vom 31.10.2018

Predigt vom 16.09.2018

Predigt vom 18.08.2018

Predigt vom 20.05.2018

Predigt vom 04.03.2018

Predigt vom 18.02.2018

Predigt vom 04.02.2018

Predigt vom 21.01.2018

Refomationstag 2018

Die Auferweckung des Lazarus

Ökumenischer Festgottesdienst am Bartholomäusmarkt

Pfingstsonntag 2018

Auf den Spuren von Maria Magdalena

7 Wochen ohne Kneifen

Weniger ist mehr

Einführung des EGplus

Predigtenarchiv



Konzert Cantemus

Text und Fotos: Sigrid Baumann

Ein stimmungsvolles Konzert, dargeboten von dem Vokal-Ensemble „Cantemus“ unter Gerd Rixmann und dem Pfarrcäcilienchor St. Laurentius Burscheid unter Christian Heck brachte Wärme und Licht in den trüben Herbstabend. Unter dem Motto:“What a wonderful world“ wurde ein breites Spektrum aus Liedern aller Genre rund um die Welt geboten.

Musik erfreut des Menschen Herz und die musikalische Reise begann mit einem schwedischen Lied „Uti var hage“, in dem bunte Blumen zum Tanze einladen. Weiter ging die Reise zu Johannes Brahms in den Rosengarten mit „Erlaube mir feins Mädchen“ um dann eine weite Reise nach Südafrika anzutreten mit einem traditionellen Zulu - Gesang „Mamaliye.“  Die Moderation von Cantemus hatte Carolin Heck übernommen und nun landet man mit dem Folk - Rock „El condor pasa“ von Simon und Garfunkel in Peru. Das Original geht auf eine peruanische Volksweise aus dem 18. Jahrhundert zurück. Sich im Takt wiegend erschien der Kanon „Sambabrasil“  in der Reihe Lieder und Evergreens aus aller Welt, was auch die Sangesfreude des Chores widerspiegelte.

Gottes Schöpfung und die Natur war das nächste Thema, das sich der Pfarrcäcilienchor St. Laurentius Burscheid ausgesucht hatte. Der Humor des Moderators Ralf Kees ließ die Zuhörer schmunzeln und man freute sich schon auf den nächste Moderation.  Stimmgewaltig stellte sich der Chor vor und ließ ein „Lob an die Musik“ erklingen. Frisch und fröhlich gestaltete sich der „Lerchengesang“ von Felix Mendelsohn – Bartholdy. Uwe Weiland begleitete die folgenden Vorträge versiert am Klavier. Immer schön zu hören sind die Kompositionen von John Rutter, so auch hier „Alle Dinge dieser Welt“ und das romantische „Für die Schönheit dieser Welt“. Echt Kölsch ging es mit einem Lob auf den Apfelkuchen mit „Dat Appeltaatleedchen“ zu. Der Versuch schwedisch zu singen gelang mit „Sommarpsalm“.

Dann war Cantemus wieder an der Reihe mit Vorträgen und mit “Evergeens ging es weiter rund um die Welt. Da ging es auf hohe See mit „Sailing“ und Abschied wurde genommen mit „Goodnight sweetheart.“ Die Beatles wurden mit „Yesterday“ lebendig und bei „Mambo“ von Herbert Grönemeyer ging es um den Kampf um einen Parkplatz. Alles wurde mit viel Applaus quittiert.
Gleich darauf kam das Motto des Abends mit „What a wonderful world „ zu Gehör.
Der irische Segenswunsch  „An Irish Blesing“ und die Bitte um die Barmherzigkeit Gottes durften auch nicht fehlen. Der nächste Part mit  „Die Liebe in Kunstlied und Volkslied“ wurde vorgestellt.  Hier wanderte man singend an den Rhein mit  „Die Loreley“,   Franz Schuberts „Am Brunnen vor dem Tore“ und „Sah ein Knab ein Röslein stehn“. Aus Liebe hieß es mit Felix Mendelssohn – Bartholdy“ „Enflieh mit mir“. Mit „Andulka“, einem Volkslied  aus Tschechien, verabschiedete sich der Pfarrcäcilienchor aus Burscheid.
Mit dem gemeinsam von Chören und Publikum gesungen „Kein schöner Land“ endete so ein abwechslungsreiches und mit viel Applaus bedachtes Konzert.

Herzlichen Dank an Sigrid Baumann für den Text und die Fotos.

Cantemus


Kinderchor

Am 02.11.18 findet keine Probe statt!

Wir proben
Wann:
freitags
17.00 - 17.30 Uhr (5-7 jährige)
17.30 - 18.10 Uhr (8-12 jährige)
Wo: Ev.Gemeindehaus in Katzenelnbogen, Lahnstraße 28
06486-900 931 Uwe Weiland Kinderchor

Wenn ihr Kind älter oder jünger ist und Freude am Singen hat, dann können Sie gerne Kontakt mit dem musikalischen Leiter aufnehmen!

Liebe Eltern, das Jahr geht zu Ende, und vor uns liegt die Advents-und Weihnachtszeit. Hiermit möchte ich Ihnen folgende bevorstehenden Termine mitteilen:

1. Am 02.12.18 findet in der Evangelischen Kirche Klingelbach ein Gottesdienst statt. In diesem Gottesdienst werden die Chöre Cantemus und die Singgemeinschaft Klingelbach weihnachtliche Lieder vortragen. Auch der Kinderchor ist zu diesem "Einsingen im Advent" eingeladen.
Treffen: 17.30 Uhr in der Kirche
Beginn: 18.00 Uhr
Bekleidung: Festlich (Unten dunkel, oben hell)
Nach dem Gottesdienst bietet die Singgemeinschaft Würstchen und Getränke vor der Kirche an!

2. Am 09.12.18 möchte ich gerne mit Senioren und dem Kinderchor ein gemeinsames Singen durchführen.
Ort der Veranstaltung: Seniorenstift Katzenelnbogen
Treffen: 15.30 Uhr im Stift
Beginn: 16.00 Uhr
Ende: Ca.17.15 Uhr
Bekleidung: Bunt gemischt (Die intergenerative Begegnung zwischen Kindern und Senioren ist mir ein wichtiges Anliegen!)

3. Wir möchten am 14.12.18 eine kleine Weihnachtsfeier mit allen Kindern und Erwachsenen feiern. Gerne sind Sie dazu eingeladen, um mit uns gemeinsam bei Geschichten, Liedern, Punsch und  Plätzchen das Jahr ausklingen zu lassen. Wer möchte, kann gerne sein Adventsgebäck dazu mitbringen!
Ort: Evangelisches Gemeindehaus, Lahnstraße
Beginn: 17.00 Uhr
Ende: 18.30 Uhr

Am 24.12.18 wird der Kinderchor keinen Auftritt in der Kirche haben!
Sie sind herzlich zum Familiengottesdienst um 15.30 Uhr eingeladen. In diesem Gottesdienst werden die Kinder des Kindergottesdienstes ein Krippenspiel aufführen.

Am 02.11.18 ist keine Probe!
Die letzte Probe des Kinderchores findet am 07.12.18 an gewohnter Stelle statt.
Die erste Probe im nächsten Jahr ist am 11.01.2019.
Herzliche Grüße und eine schöne Zeit
Uwe Weiland

Kinderchor


Trauerseminar

Wenn meine Trauer mich lähmt – Trauerseminar an zehn Abenden
Sie haben jemand verloren, den Sie geliebt haben und der Ihr Leben geprägt hat?
Sie fragen sich, wie es weiter gehen soll und wer Ihnen helfen kann?


©Lotz/Gemeindebriefmagazin

Ein Trauerseminar würde Ihnen die Möglichkeit geben, wieder zu Kräften zu kommen und Ihre Lebensfreude neu zu entdecken. Behutsam betrachten wir die Beziehung zu Ihrer/m Verstorbenen, erkunden wie Sie mit ihr/ihm verbunden sind. Dann beschäftigen wir uns mit Geben und Nehmen, mit den Situationen von Sterben und Abschiednehmen, um schließlich über Weiterleben und wieder stark werden zu sprechen. Getreu dem Bibelwort „Alles hat seine Zeit…“gehen wir der Frage nach: Welche Bedeutung hat das Sterben dieses einen Menschen für mich?

Termin für den ersten Abend:  Mittwoch 16. Januar 2019
Alle weiteren Termine werden mit denen verabredet, die kommen.  Wo wir uns treffen, erfahren Sie nach Anmeldung bei
Armin Himmighofen, e-mail: armin.himmighofen@t-online.de; Tel: 017676630756
A.Himmighofen, Seelsorger

Sterben und Tod


Konfis backen Brot für die Welt

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden aller Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind eingeladen, Brote zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten in Ländern des Globalen Südens zu backen.
Bei der Aktion „5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“ steht die Idee des Teilens im Mittelpunkt – so wie in der Geschichte der Speisung der Fünftausend. Konfirmandinnen und Konfirmanden lernen Brot für die Welt kennen und erfahren selbst, was es heißt, den handwerklichen Beruf des Bäckers auszuüben.

Unter diesem Motto trafen sich die diesjährigen Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach am 06.Oktober in der Bäckerei Zorn in Katzenelnbogen.
Unter Anleitung des Bäckermeisters Niko Zorn haben wir dort an der Aktion teilgenommen und Brote für die Welt gebacken.
Zunächst wurden wir in alle Maschinen und Geräte die benötigt wurden eingewiesen, danach besprach Herr Zorn mit uns die Zutaten für das Brot und lies uns die benötigten Mengen ausrechnen. In der großen Rührmaschine wurde dann ein Teig daraus. Wir wogen 900Gramm davon ab und formten die Brote die Herr Zorn im Ofen ausbackte.

Nachdem wir alles sauber gemacht hatten, gab es zur Belohnung selbst gemachte Pizza.
Die Brote haben wir am Sonntag den 07. Oktober nach dem Gottesdienst an die Kirchengemeinde verkauft.

Die Aktion hat uns allen viel Spaß gemacht und wir freuen uns dass wir damit das Kinder und Jugendprojekt unterstützen konnten.

Maylin Mohr - Konfis 2018

Kinder-Konfis-Jugend


Für Ihre Planung: Kirchentag 2019

Das Dekanat Nassauer Land organisiert wieder eine gemeinsame Busfahrt zum Kirchentag, der nächstes Jahr
vom 19. – 23. Juni in Dortmund stattfindet.

Der Dekanatsbeauftragte für den Kirchentag, Pfarrer Matthias Metzmacher, hat dazu ein
Informationsblatt zur Verfügung gestellt.


Erntedankfest

Fotos: Ricarda Schübel

Eine der Traditionen in unserer Kirche besteht darin, dass die Kinder des Kindergottesdienstes am Vortag den Altarraum und den Gang mit den verschiedenesten heimischen Gemüsesorten und Früchten schmücken. Dies ist auch in diesem Jahr wieder wunderschön gelungen; sogar am Eingang wurde man schon mit einem herbstlichen Arrangement begrüßt. Auch der Besuch der Seniorinnen und Senioren aus dem Altenheim ist eine der liebgewonnenen Traditionen an diesem Tag. Wie schön, dass so viele Helfer auch in diesem Jahr diesen sicherlich nicht einfachen Weg möglich gemacht haben. Und so konnte unsere Pfarrerin Frau Dr. Peereboom in diesem Gottesdienst viele Menschen jedes Alters begrüßen.

In ihrer Predigt über die "Heilung eines Kranken am Teich Bethesda" (Johannes, Kap. 5) führte sie uns zu Gedanken über Dankbarkeit, Gesundheit, Vertrauen und Glück.
Während des Gottesdienstes überreichte eine Abordnung des Fliednerstiftes eine großzügige Spende für den Luthergarten, die im Laufe einiger Veranstaltungen im Altenheim zusammengetragen wurde. Herzlichen Dank dafür!
Eine weitere Aktion stellte Lars Lücker vor, der mit der Konfirmandengruppe in der Bäckerei Zorn für die Aktion "5000 Brote - Konfis backen Brot für die Welt" gebacken hatten, die anschließend vor der Kirche verkauft wurden.

Das Abendmahl wurde als Wandelabendmahl gefeiert, begleitet vom Gesang der Gemeinde und dem Klavierspiel Uwe Weilands. Nach dem traditionell bei Wochenausklanggottesdiensten gesungenen Segen wurde die Gemeinde am Ausgang von der Pfarrerin verabschiedet.

Herzlichen Dank an Ricarda Schübel, die uns ihre vielen schönen Fotos, die während des Gottesdienstes entstanden, zur Verfügung gestellt hat. Weitere Fotos finden Sie im Fotoalbum


Kindergottesdienst

Kindergottesdienst

Kinder und Jugendliche

 

Bläserinnen und Bläser des Klingelbacher Posaunenchors nehmen ihren Abschied

Nach vielen Jahren gemeinsamen Musizierens stand für die Mitglieder des  Posaunenchors in diesem Herbst fest, dass sie ihr Engagement für unsere Kirchengemeinde aus unterschiedlichen privaten Gründen beenden möchten. Um auf gewohnt hohem musikalischen Niveau in gutem Gedächtnis zu bleiben, treten Sylvia Schmittel (seit 1975 im Klingelbacher Posaunenchor aktiv/Alt),  Hans-Jörg Justi (seit 1976/Tenor), Christoph Keiling (seit 1981/Bass) und Anke Scheurer (seit 2010/Alt) gemeinsam ab. Posaunenchorleiter Jürgen Müller (seit 1983/Tenor) und seine Frau Eva-Maria (seit 1998/Sopran) haben daraufhin ihren Dienst bei der Kirchengemeinde Klingelbach beendet.

Der Kirchenvorstand bedankt sich im Namen der Evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach herzlich beim Leiter unseres Posaunenchors, der diese Aufgabe seit 1984 treu, zuverlässig und mit viel Engagement versehen hat, sowie bei den Bläserinnen und Bläsern, die seit Jahrzehnten das musikalische Leben in unseren Gottesdiensten mit geprägt und durch ihre Darbietungen entscheidend bereichert haben.

Wir hoffen sehr darauf, die gute, über 90jährige Tradition evangelischer Blechbläserkunst in unserer Kirchengemeinde nur aussetzen, nicht aber durch diesen Schritt beenden zu müssen und würden uns freuen,  mit MusikerInnen jeden Alters einen neuen Posaunenchor aufbauen zu können. Interessierte BlechbläserInnen können sich in dieser Angelegenheit gerne an Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom wenden.

Archiv 2016

Eine ausführliche Dokumentation der Geschichte des Klingelbacher Posaunenchores können Sie hier anschauen oder ausdrucken. Weitere Fotos gibt es hier


Dekanatsfrauentag in Herold

Text und Fotos Sigrid Baumann

„Schokolade macht glücklich – was noch?“. Das ist das diesjährige Thema des Frauentages im Dekanat Nassauer Land. Treffpunkt war das Dorfgemeinschaftshaus in Herold, wo sich viele Frauen einfanden. Es waren Frauen aus dem gesamten Ostteil des Rhein-Lahn-Kreises dabei, die in ihren Kirchengemeinden regelmäßig Frauentreffen veranstalten.   
Nach der Begrüßung von Dagmar Szitnick erzählte sie eine kleine Geschichte  von einem Grafen der gefragt wurde was ihn glücklich mache. Morgens steckte er Bohnen in seine Tasche und jedes Mal wenn ihm ein glücklicher Moment begegnete schob er sie von der linken in die rechte Tasche. Am Abend nun holte er die Bohnen aus der rechten Tasche und konnte so jeden Glücksmoment in Erinnerung rufen.

Claire Metzmacher, Referentin für Bildung im Evangelischen Dekanat, moderierte den Nachmittag. Das gemeinsame Lied, begleitet von Uwe Weiland am Klavier und Marianne Schröter, Flöte „Geh aus mein Herz“ stimmte auf den Nachmittag ein.

In einem Dialog über das Glück diskutierten Marianne Schröter als Pessimistin und Sigrid Hoder als Optimistin über das Glück. Hilft da Schokolade, das Treffen mit einem Schornsteinfeger, ein Hufeisen oder doch mehr? Auf die Lebenseinstellung kommt es an, oft übersieht man das eigene Glück, das aus Liebe, Freundschaft und Vergebung besteht.

Tischgespräche über das Glück schlossen sich an. Auch Marianne Dick hatte ein schönes Gedicht zum Thema vorbereitet. Die Dekanin Renate Weigel nahm den Tag zum Anlass Dagmar Szitnick und Marianne Dick zu danken für viele Jahre der Mitarbeit in der Frauenarbeit.
Dann wurde es spannend, denn auf den Tischen waren kleine Plastikbecher mit verschiedenen Varianten von Schokolade aufgestellt. Sie gehörten zum folgenden Quiz mit vielen Fragen rund um die Schokolade, die auf einer Leinwand eingeblendet waren, um dann die entsprechenden Antworten in die Fragebögen einzutragen. Es wurden Teams von je sechs Personen gebildet.
Allen Geburtstagskinder des Jahres wurde der Kanon „Viel Glück und viel Segen“ angestimmt  bevor es zur Kaffeepause ging. In der Zwischenzeit wurde das Quiz ausgewertet. Es gab zwei Siegerteams die Schokolade aus dem fairen Handel des „Eine – Welt – Ladens“.  Das Lied „Alles ist an Gottes Segen“ leitete zum Vortrag von Bärbel Scheel aus Lahnstein über. Sie behandelte Faktoren des Glücks, Geld, Familie, Sicherheit, Arbeit, Freiheit und wie Menschen damit umgehen. Fazit: Es kommt auf die individuelle Haltung an.

Der Höhepunkt des Tages war die Andacht der Dekanin Renate Weigel.
Sie erschien zur aller Freude als Alter Ego „Trudi“ und verzauberte allein schon ihr Aussehen die Damen und ihrem oberhessischen Dialekt und viel „Mutterwitz“,  obgleich sie das Thema Glück aus einer theologischen Perspektive amüsant und zugleich tiefgründig betrachtete. Der Nachmittag endete mit „Kein schöner Land.“
Sigrid Baumann

Herzlichen Dank an Sigrid Baumann, die uns Text und Fotos zur Verfügung gestellt hat.


Bläserkonzert in der Ev. Kirche Klingelbach

Am Dienstag, 11.September fand in der Ev. Kirche Klingelbach ein beeindruckendes Konzert mit der Blechbläsergruppe Sachsen statt.

Die zahlreichen Zuhörer wurden mitgenommen auf eine Zeitreise durch verschiedene Musikepochen und Musikstile. Bei jedem der Musikstücke gab es eine kleine Einführung über den Komponisten, die musikalische Bearbeitung und Besonderheiten.

13 Blechbläser mit ihren verschiedenen Instrumenten, teilweise unterstützt durch Schlaginstrumente, sorgten für ein ganz besonderes Musikerlebnis in unserer Kirche.
Ihr Repertoire reichte von der Klassik bis zu Film- und Popmusik. Begeisterte Zuhörer bedankten sich mit langanhaltendem Beifall.

 

Die Blechbläsergruppe Sachsen ist ein Freundeskreis von Bläserinnen und Bläsern vorwiegend des Leipziger und Dresdner Raums. Die Instrumentalisten finden sich seit 1996 alljährlich zu Fahrten zusammen. Sie gestalten in verschiedenen Kirchengemeinden Konzerte und wirken bei Gottesdiensten und Volksmusiken mit. Dabei stehen die Tradition und die Musik der sächsischen Posaunenchorarbeit im Mittelpunkt.
Die Mitglieder der Gruppe kommen alle aus Posaunenchören ihrer Heimatgemeinden.
Friedel W. Böhler, ehemaliger Landesposaunenwart der „Sächsischen Posaunenmission e. V.“ – Dachverband der Posaunenchöre der Ev. Luth. Landeskirche in Sachsen - ist der musikalische Leiter der Gruppe.

Kirchenkonzerte


Festgottesdienst in Klingelbach feiert transkontinentale Partnerschaft

Text und Fotos: David Metzmacher

„Eine Welt fair stärken“: 4176 Euro für Projekte im tansanischen Mabira

„Karibu sana – Herzlich Willkommen“, begrüßte Matthias Metzmacher, Pfarrer für Gesellschaftliche Verantwortung, die vollbesetzte Kirche auf Kisuaheli. Der Grund dafür war ein besonderer Festgottesdienst unter dem Motto „Eine Welt fair stärken“, den Metzmacher gemeinsam mit der Gemeinde Klingelbach, dem Arbeitskreis Mabira, der Arbeitsgemeinschaft Eine Welt und dem Weltladen Katzenelnbogen am vergangenen Sonntag veranstaltete. Schon seit 37 Jahren begehen Gemeinden im evangelischen Dekanat Nassauer Land den sogenannten Partnerschaftssonntag. Zeitgleich machen dies über 40 Gemeinden im tansanischen Mabira, um die gemeinsame Partnerschaft mit Predigten, Liedern und Grußworten zu feiern.

Der Festgottesdienst begann afrikanisch: Metzmacher zog gemeinsam mit einem eigens für den Gottesdienst initiierten Projektchor unter der musikalischen Leitung von Angelika Schwenk ein. Zu rhythmischen Trommelschlägen sangen sie das afrikanische Lied „Masiti Amen, siyakudumisa“. Und der Gottesdienst blieb afrikanisch: In der Predigt sprach Metzmacher auch über persönliche Berührungspunkte mit der Partnerschaft zwischen dem Dekanat Nassauer Land und Mabira. Im Jahr 2015 waren im Rahmen einer Jugendbegegnung die zwei jungen Erwachsenen Adroph und Joram für eine Woche seine Gäste. Metzmacher: „Das war für unsere Familie eine bewegende und unvergessliche Zeit, aus der wir viel gelernt haben – auch wenn die Verständigung teilweise nur mit Händen und Füßen möglich war.“ Auch habe er gespürt, wie wichtig die Begegnung auf Augenhöhe und die Gemeinschaft durch den gemeinsamen Glauben seien. Das Motto „Eine Welt fair stärken“ solle auf ungleiche Handelsbeziehungen und Missstände aufmerksam machen. „Dabei sind wir alle gefragt“, so Metzmacher, „Die Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aber auch jeder Einzelne, durch bewussteres Handeln und Wirken.“

Berthold Krebs, der Vorsitzende des Arbeitskreises Mabira, erläuterte die Geschichte und Funktion der Partnerschaft mit Mabira. „Vertreter des Dekanats hatten schon vor 50 Jahren erste Kontakte nach Tansania; 1981 wurde die Partnerschaft im September besiegelt – seitdem feiern wir den Partnerschaftssonntag jedes Jahr am zweiten Sonntag im September.“ Bei der Partnerschaft gehe es darum, „sich gegenseitig im Glauben zu stärken, voneinander zu lernen und Erfahrungen und Wissen zu teilen“, so Krebs. Doch auch die materielle und strukturelle Hilfe sei wichtig. So pflegten beide Partner die Beziehung durch regelmäßige Besuche und Austausch sowie Projekte, wie beispielsweise den Bau von Wassertanks und Kirchen, die Förderung der lokalen Landwirtschaft und der Bildung sowie Unternehmungen zur Stärkung der Frauen in der Gemeinde. Krebs verlas auch ein Grußwort des tansanischen Pfarrers und Dekans von Mabira, Jerryson Mambo, und lud die Kirchenbesucher zu einem ausführlicheren Vortrag über die Partnerschaft ein. Der nächste findet am 26. Oktober in der Stiftskirche in Diez statt – der Eintritt ist frei.

Überrascht wurde Krebs von einer Spende, die Gottesdienstbesucher in Klingelbach über insgesamt acht Jahre in der Klingelbacher Kirche unter dem Motto „10 Cent für Afrika“ gesammelt hatten. 4176 Euro übergab Marianne Schröter für den Kirchenvorstand Klingelbach an Berthold Krebs für die Projekte des Arbeitskreises Mabira.

Nach dem Festgottesdienst hatten die Besucher die Möglichkeit, bei einem Fair-Trade-Frühstück ins Gespräch zu kommen, Lebensmittel aus Tansania bei einem Stand des Weltladens Katzenelnbogen zu erwerben und Handarbeiten wie Schalen oder Figuren aus Mabira gegen eine Spende zu erhalten. Die Arbeitsgemeinschaft Eine Welt wies auch auf die „Faire Woche“ hin, eine Veranstaltungsreihe zu fairem Handeln, die im September an verschiedenen Orten im Kreis stattfindet. (dmm)

Herzlichen Dank an David Metzmacher, der uns seinen Text und die schönen Fotos zur Verfügung gestellt hat.


Gottesdienst zum Wochen-Ausklang

Am ersten Sonntag im September fand wie immer um 18 Uhr der Abend-Gottesdienst zum
Wochen-AusKlang statt.

Nach einem wahrhaft "paradiesischen" musikalischen Beginn lenkte Pfarrerin Dr. Peereboom unsere Gedanken zu den Bewohnern des Paradiesgartens. Immer wieder ergänzt durch passende Musikstücke und Lieder folgten wir den sehr interessanten Spuren von Adam und Eva.
Ein sehr erfreulicher Anblick bot sich vorne rechts in der Kirche: Unser neuer Konfijahrgang war sehr zahlreich erschienen. Schön, dass ihr da wart!


Kirchenecho September - Oktober - November 2018

Das neue Kirchenecho ist fertig!
Bald werden sie es in Ihrem Briefkasten finden.

Die aktuelle Ausgabe können Sie auch online lesen.

Kirchenecho

Archiv des Kirchenechos

 






Evangelische Gemeinschaft und Kirchengemeinde Klingelbach jetzt gottesdienstmäßig „in einem Boot“

Eine lange, auch eine wechselvolle Geschichte teilen die Evangelische Kirchengemeinde Klingelbach und die Landeskirchliche Gemeinschaft in Katzenelnbogen. Auf einer gemeinsamen Vorstandssitzung im August ließen wir sie noch einmal Revue passieren – die Erinnerungen an leidenschaftliche gemeinsame Zeltmissionen wie auch an die Zeiten der Trennung, als man sich auszubooten suchte und wechselseitig beschimpfte, als „Römer-Sekte“ etwa, oder aber sich mit Vorwürfen umgab, man nehme die Bibel viel zu ernst bzw. überhaupt nicht mehr ernst. Viele Menschen hier am Ort können eigene Geschichten dazu erzählen, auch schmerzvolle, von Trennungen, die mitten durch die Familien gingen und teilweise noch gehen. Diese Ära gehört, Gott sei Dank, der Vergangenheit an. Längst schon gibt es gemeinsame Angebote gerade in der Kinder- und Jugendarbeit, den Gemeindepädagogen Lars Lücker, den beide Gemeinden gemeinsam finanzieren und als Brückenbauer sehen und eine wachsende Offenheit für gemeinsame Veranstaltungen wie bspw. die ökumenische Bibelwoche im Januar oder das große Fest zum 500. Reformationsjubiläum im vergangenen Herz.

Beide Vorstände wollen nun getreu dem Motto aus Jesu letztem Gebet „dass sie alle eins sein“ mögen (Joh 17,21a) den nächsten Schritt aufeinander zu wagen und mit ihren Gemeinden wieder verstärkt gemeinsam Gottesdienste feiern. „Wir alle sind evangelisch, uns allen ist unser Glaube wichtig, warum sollen wir da nicht auch zusammen feiern sooft es eben geht?!“ das habe ich mich als Pfarrerin hier am Ort oft gefragt und rannte zum Glück mit meinem Empfinden offene Türen bei meinem Kollegen, Pastor Benjamin Römer, ein. So haben die Gottesdienstausschüsse beider Gemeinden ein Konzept erarbeitet und den Vorständen erfolgreich zur Abstimmung vorgelegt.

Dies soll nun ab September 2018 über einen Zeitraum mehrerer Monate praktisch erprobt und ausgewertet werden, um ggf. nötige Justierungen vorzunehmen. Drei Ziele der Kooperation im Bereich Gottesdienst sind dabei klar definiert:

  1. Mehr Gottesdienste gemeinsam feiern, um sich besser kennenzulernen und Beziehungen zu knüpfen. Für besondere Gottesdienste (Jugendgottesdienste, besondere kirchliche Hochfeste etc.) sollen die jeweiligen Vorzüge der Gebäude in Rechenschaft gebracht werden und jeweils entschieden werden, wo der Gottesdienst am besten gefeiert werden kann.
  2. Weniger „konkurrierende“ Gottesdienste am Sonntag anbieten, bei denen sich die Menschen am Ort für das eine oder andere entscheiden müssen, sondern statt dessen ein erweitertes Angebot an evangelischen Gottesdiensten anbieten
  3. Die evangelischen Gottesdienste im Bereich Katzenelnbogen/Klingelbach künftig gemeinsam publik machen, so dass sie gesammelt wöchentlich im Informationsblatt für den Einrich und in beiden Gemeindebriefen sowie auf der Homepage erscheinen. Wir erhoffen uns davon, dass eine Familie, die bspw. am Sonntagmorgen einen Familienausflug unternehmen möchte, nicht auf ihren Gottesdienstbesuch an diesem Tag verzichten muss, nur weil sie den Vormittagstermin verpasst. Anhand der Übersicht lässt sich rasch erkennen, dass am Nachmittag/Abend ein weiterer evangelischer Gottesdienst gefeiert wird, der sich alternativ besuchen lässt.

Wie sieht das nun ganz konkret aus. Also:

Am 1. Sonntag im Monat findet um 10.00 Uhr der Gottesdienst der Evangelischen Gemeinschaft im Kienborn 6 in Katzenelnbogen statt (mit Kindergottesdienst). Am gleichen Tag feiert die Evangelische Kirchengemeinde um 18 Uhr in der Kirche ihren modernen Gottesdienst zum WochenAusklang, der sich eher an Erwachsene richtet.

Am 2. Sonntag im Monat bleibt alles beim Alten – die Evangelische Gemeinschaft feiert um 10.00 Uhr im Kienborn, die Kirchengemeinde um 10.30 Uhr in der Kirche (beide mit Kindergottesdienst).

Am 3. Sonntag im Monat findet der gemeinsame Gottesdienst in der Kirche in Klingelbach um 10.30 Uhr als klassisch-liturgischer Predigtgottesdienst statt (mit Kindergottesdienst). Um 9 Uhr wird in der Regel außerdem ein Gottesdienst im Dorfgemeinschaftshaus in Allendorf angeboten.

Am 4. Sonntag im Monat findet der gemeinsame Gottesdienst im Haus der Evangelischen Gemeinschaft im Kienborn um 17 Uhr als Familiengottesdienst statt.

Der ggf. 5. Sonntag im Monat wird nach je aktuellem Bedarf gestaltet.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem jeweils aktuellen Gottesdienstplan der Gemeinden und achten auf kirchenjahresspezifische Ausnahmen (so wird bspw. am Ewigkeitssonntag, dem 4. Sonntag im Monat November, selbstverständlich der gewohnte Gottesdienst in der Ev. Kirche gefeiert, in dem der Verstorbenen gedacht wird).

Die Verantwortlichen hoffen auf Neugier auf Seiten der Gemeindemitglieder, die evangelischen Brüder und Schwestern am Ort besser kennen- (und vielleicht auch verstehen?) zu lernen und würden sich freuen, wenn möglichst viele Gemeindeglieder aus beiden Gemeinden sich auf den Weg in die jeweiligen Gottesdienste machen würden.

                                                                       Im Namen des Gottesdienstausschusses

                                                                       Dr. Anneke Peereboom, Pfarrerin

Gottesdienste

 


Bartholomäusmarkt in Katzenelnbogen

Traditionell wurde auch in diesem Jahr wieder der Sonntagsgottesdienst an Bartholomäusmarkt im gut gefüllten Festzelt gefeiert. Der wirklich festliche ökumenische Gottesdienst, der wunderbar von der Chorgemeinschaft Katzenelnbogen-Allendorf und Uwe Weiland musikalisch gestaltet wurde, stand wie auch der Festzug unter dem Motto „Warum in die Ferne schweifen – Urlaub in Deutschland“.

Wie es schon gute Tradition geworden ist, wurde dieser Gottesdienst wieder gemeinsam mit allen Kirchengemeinden vor Ort gestaltet: Der Katholischen, heute erstmals hier vertreten durch Frau Losacker aus Diez, der Landeskirchlichen Gemeinschaft Katzenelnbogen mit Pastor Benjamin Römer und der Evangelischen Kirchengemeinde in Klingelbach mit Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom, die in diesem Jahr an der Reihe war, die Predigt für uns zu halten.

Es wurden Brücken geschlagen vom Urlaub zur Erholung am Sonntag, und plötzlich ging jedem auf, dass wir jede Woche einen Urlaubstag genießen können, auf den wir bereits in der Bibel aufmerksam gemacht wurden: Am siebten Tage sollt ihr ruhn!

Gleichzeitig wurde auch hier die neue Aktion der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) vorgestellt „So ist Sonntag!“

Mittags begann um 14 Uhr der große Festzug, in dem die verschiedensten Wagen und Fußgruppen auf sehr fantasievolle Weise zeigten, wie gut man in Deutschland seinen Urlaub verbringen kann.
Mit dabei waren auch die Kinder- und Jugendgruppen der evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach,
die "Im Kanu fahren mit Gott an Bord".

Wir wünschen allen
weiterhin schöne Markttage!

 

 


Impressionen


Gott schöpft die Welt jeden Tag neu,
Glanz und Herrlichkeit fallen auf uns herab - auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Blüten.
Und als ewiger Segen auf alle Gräber, bekannt oder unbekannt.


 

Bild: Birgit Arndt
Text: Wolfgang Müller


Erstes Open-Air-Tauffest im Luthergarten

Klingelbacher Kirchengemeinde feiert mit Tauffamilien die Einweihung des neuen Taufsteins

Am Samstag, den 16. Juni, konnten 8 Täuflinge zwischen 0 und 8 Jahren zum ersten Mal unter freiem Himmel getauft werden - und das bei strahlendem Sonnenschein! Nach einem stimmungsvollen Beginn in der Klingelbacher Barockkirche zogen die rund 150 Gäste die wenigen Schritte hinunter auf das einst brachliegende Gartengrundstück.

Auf diesem Gelände baut die Kirchengemeinde seit dem 500jährigen Reformationsjubiläum im vergangenen Jahr mit professioneller wie ehrenamtlicher Hilfe einen Garten, der Luthers Lebens- und Glaubenswelt landschaftlich in Szene setzt. "Wir stellen uns hier ein lebendes Denkmal vor, das wächst und sich entwickelt - wie die Reformation der Kirche selbst, die ja Gott sei Dank nie abgeschlossen ist," meint Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom und ergänzt: "Dieses Wochenende ist auf jeden Fall sehr viel Leben in diesem Garten - genau so stellen wir uns das vor!"

Die Taufstelle liegt im Zentrum des Gartens - ein erster Hinweis dafür, welch großen Rang sie für den Reformator Luther hatte - theologisch wie persönlich. Sie ist mit Kopfsteinpflaster aus der Region in Form des griechischen Buchstaben Alpha gestaltet, weil sie den Anfang des christlichen Lebens symbolisiert. In ihrer Mitte befinden sich drei große Findlinge (ein Geschenk aus dem Allendörfer Steinbruch Schuhmacher und Heuser), aus denen Wasser hervorsprudelt. Diese nehmen die Dreieinigkeit Gottes auf - heißt es doch bei der Taufe: "Ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Die vielen kleinen und größeren Täuflinge hatten sichtlich Spaß dabei den Stein und das herunterfließende Wasser zu erkunden und die Hände selbst darin einzutauchen.

Langfristig wird auch noch ein größeres Taufbecken hinzukommen, in dem man wie in der Antike mit dem ganzen Körper untertauchen kann - eine Art der Taufe, die gegenwärtig wieder sehr stark nachgefragt wird. "Wir haben Taufanmeldungen, in denen sich Familien aus Bayern bei uns melden," meint Peereboom. Für sie ein Zeichen dafür, dass die Kirchengemeinde mit ihrem Angebot von Open-Air-Taufen im Luthergarten offenbar dem Bedürfnis vieler Menschen entgegenkommt. "Gerade auch kirchendistanziertere Familien empfinden die Atmosphäre hier als zwangloser und offener als das Kirchengebäude. Die Hürden sind gefühlt einfach nicht so hoch." Locker und frei, so lief die Premiere an diesem Wochenende nun auch ab. Ein Akkordeon sorgte für die passende Untermalung, die Kinder spielten und ernteten Erdbeeren und Johannisbeeren und am Ende pflanzten die Tauffamilien noch gemeinsam einen Baum. "Ich bin begeistert. Offen gestanden habe ich mir gar nichts unter dem Ganzen vorstellen können," gestand die Urgroßmutter eines Täuflings, "aber jetzt wo ich es erlebt habe, kann ich sagen: Es ist einfach nur wunderschön!"
Luthergarten


50 Jahre-KiTa-Jubiläum und Gemeindefest

Am 10. Juni 2018 wurden das 50-jährige Jubiläum der Evangelischen Kindertagesstätte Katzenelnbogen und das Gemeindefest der Evangelischen Kirchengemeinde Klingelbach gefeiert. Astrid Vent war dabei und hat den schönen Rückblick für uns geschrieben. Vielen Dank!

Der Tag begann mit einem Festgottesdienst in der Evangelischen Kirche in Klingelbach. Nach dem traditionellen Kirchengeläut, das die Gemeinde zum Gottesdienst rief, begann der gemischte Chor Cantemus mit einem fröhlichen „If you’re happy“. Nach der Begrüßung durch Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom sang der Chor „Ich lobe meinen Gott an diesem Morgen“, ebenfalls genauso schwungvoll wie das erste Lied.

Nach Votum und dem Eingangsgebet wurde der Psalm 8 in einer besonderen Art und Weise dargeboten, da ja viele Kinder diesem Gottesdienst zum Jubiläum der KiTa beiwohnten bzw. ihn in entscheidender Form mit ihren Betreuerinnen gestaltet haben. Zur Umrahmung des Psalms wurde  das Lied „Halleluja, preiset den Herrn“ gesungen und zwar der rechte Teil sang jeweils stehend „Halleluja“, der linke Teil „preiset den Herrn“, ebenfalls stehend. Dadurch entstand eine fröhliche Betriebsamkeit, die auf fast allen Gesichtern ein Lächeln hervorzauberte. Der Psalm 8 wurde im Wechsel von unserer Pfarrerin und der Gemeinde gelesen.

Nach der Lesung von Markus 4,26-29 begann das Anspiel der Kindergartenkinder über den alten und den kleinen Baum. Mit viel Geduld wurde es über Wochen hin mit den KiTa-Kindern einstudiert und geprobt. Mit großer Ernsthaftigkeit und entsprechender Eifer hängten die Kindern die gebastelten Früchte und Blätter an den kleinen und den alten Baum, der sich ob seiner Größe manchmal „beugen“ musste, da die Kleinen nicht immer an die Baumkrone heran reichten.

Die Geschichte der zwei Bäume im Laufe der Jahreszeiten zeigte wie sehr sich der kleine Baum auf den großen verlassen konnte, der zu seinem Schutz nah bei ihm stand und an den sich der kleine Baum, wenn ihm danach war, anlehnen konnte. Wie sich auch die kleinen Menschen auf die Großen verlassen und anlehnen können sollten, wenn sie es aus Furcht oder Unbehagen brauchen. Oder noch einfacher gesagt, wie sich klein wie groß auf Gott und seinen Schutz verlassen können.
Zum Abschluss des Anspiels sangen die KiTa-Kinder voller Inbrunst „Wer sich auf Gott verlässt“.

Es folgte eine kurze kindgerechte Predigt unser Dekanin Renate Weigel, in der sie die Geschichte, aus früheren Zeiten, eines kleinen Jungen beim Einkauf in einem Süßwarenladen erzählte. Klein -wie er zuerst noch war- sah er nur, dass die Mutter nach Bestellung und dem Abpacken der Süßigkeiten in kleine Papiertüten, etwas auf den Tresen legte. Dass es Münzen waren konnte er aufgrund der Höhe des Tresens nicht sehen. Einige Zeit später beschloss er, auch einmal alleine in diesen Süßwarenladen einkaufen zu gehen. Er bestellte genau dieselben Waren wie es seine Mutter jedes Mal getan hatte.

Die Frage, ob er auch bezahlen könne, beantwortete er stolz mit einem „Ja!“ und hielt eine Hand voll Kirschkernen in die Luft. Es entstand ein Moment der Stille.
Der Süßwarenhändler nahm die Kirschkerne und sagte zu ihm: „Das ist zu viel“ und gab ihm ein paar kleine Münzen als Wechselgeld zurück.
Der Junge behält aber nicht den Ärger, den er nachher zu Hause bekam, in starker Erinnerung, sondern den Moment der Stille und die damit verbundene nicht erfolgte Belehrung oder Zurechtweisung durch den Süßwarenhändler.

Cantemus und der ganz neu gegründete Klingelbacher Kinderchor, der hier seinen ersten Auftritt hatte, boten gemeinsam unter Leitung von Uwe Weiland das von ihm selbst komponierte Geburtstagslied zu Ehren der KiTa dar.

Dann überreichte unsere Pfarrerin der KiTa-Leiterin Sibylle Kobusinski noch eine Geburtstagstorte mit brennenden Kerzen, die von vielen gemeinsam ausgeblasen wurden.
Nach den Fürbitten und dem abschließenden Segen sangen alle gemeinsam mit der Gemeinde „Geh aus mein Herz“.

Viele gutgelaunte Menschen verließen die Kirche in Richtung der KiTa, in der dann das weitere Programm mit Verpflegung folgen sollte. Fleißige Helfer hatten alles schon soweit vorbereitet, sodass die ersten Eintreffenden  ihren Durst und auch den Hunger stillen konnten. Der leckere Duft von gebratenen Schnitzeln, gegrillter Brat- und Currywurst, Bratlingen und natürlich Pommes mit Mayo und Ketchup zog ums Gebäude. Es dauerte eine Weile bis die Schlange der Hungrigen endete und alle mit leckerem Essen versorgt waren. Den zufriedenen Gesichtern entnahm man, dass es wohl allen sehr gut gemundet hatte.

Für die Kinder standen viele Beschäftigungs- und Erlebnisstationen zur Verfügung. Sie konnten Stelzen laufen, Sack hüpfen, Bälle auf einen lustigen Clown werfen, mit Straßenkreide malen oder in einem Raum mit Helfern des KiGo-Teams, unter Leitung von Christine Bingel, verschiedene Dinge basteln. Auch das Schminken für Kinder stand auf dem Programm und es gab sogar ein Kino im Turnraum, in dem der Film „Kinderzieher“ gezeigt wurde. Alles wurde von den Kids super angenommen.

Die Erwachsenen wurden vom Klingelbacher Posaunenchors musikalisch unterhalten.
In der kurzen Ansprache zitierte Pfarrerin Peereboom  Überlegungen des libanesisch-amerikanischer Dichters Khalil Gibran aus seinem Buch „Der Prophet“ (erschienen 1923!), die ich hier unbedingt auch erwähnen möchte, da sie mich sehr beeindruckt haben:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und er spannt euch mit seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein; denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.“

Nach weiteren Stücken des Posaunenchors wurde die Bühne frei für eine Theateraufführung von
Manfred Kessler aus Burgschwalbach mit seinem Theater Chapiteau und dem Stück „Sängerwettstreit der Tiere“.
Er allein stellte, zuerst als Moderator Monsieur Le Coq, alle tierischen Teilnehmer in dem folgenden Sängerwettstreit um die goldene Zwiebel dar.
Da sangen der Tanzbär einen Sitzkasatchok, Miss Piggy ihren Mega-Hit „Ich will kein Schwein sein“, Mister Reineke „Von den blauen Bergen kommen wir“, Bodo Breitmaul den Frosch-Song „Alles Quark“ und zum Schluss Fräulein Lämmlein ganz schüchtern „Ich lieb Euch, mäh mäh mäh...“.


Das gefiel den Kindern besonders gut, aber der Fuchs wurde böse, denn er hielt sich selbst für den aller-, allerbesten Sänger (!?). Unter lautem Protest der Kinder stahl er die goldene Zwiebel und versteckte sie in der Innentasche seines Mantels. Die Kinder mussten das natürlich sofort dem Hahn mitteilen, der dann nach dem Fuchs suchte. Aber wo fand er ihn? Auf der Toilette ;-) Allerdings hatte er seinen Mantel im Vorraum aufgehängt und so konnte der schlaue Moderator die goldene Zwiebel gegen eine stinknormale Zwiebel austauschen.

Letztendlich musste der Fuchs akzeptieren, dass das Publikum Fräulein Lämmlein zur Siegerin wählte. Unter Zuhilfenahme von 5 Kindern, die jetzt, verkleidet mit passenden lustigen Kopfbedeckungen, die Teilnehmer darstellten konnte die „Siegerehrung“ durchgeführt werden.
Unglaublich mit welch einfachen Verkleidungsgegenständen Manfred Kessler die Tiere in seinem Stück darstellte und damit die Kinder sofort einfing und zum Mitmachen einbezog. Das Publikum klatschte begeistert Beifall.

Der letzten größeren Veranstaltungspunkt sollte folgen. Eine Modenschau mit Kinderkleidung im Laufe von 50 Jahren KiTa. Die Nachwuchsmodels waren Mädchen und Jungen der KiTa, die sich mit ihren Betreuerinnen wohl ebenso intensiv auf diesen Auftritt vorbereitet hatten. Diese Modenschau konnte ich leider nicht mehr live miterleben.

Ich denke aber, abschließend kann ich sagen, dass dieser Tag und alle Veranstaltungen ein voller Erfolg gewesen waren. Wenn ich so im Laufe des Tages in die vielen Gesichter sah, vor allem in die der stolzen Kinder und ihrer Eltern, Großeltern und Verwandten, konnte ich eigentlich nur fröhliche und zufriedene Eindrücke mitnehmen.
Besonderer Dank gilt natürlich allen Betreuern und Betreuerinnen, dem Kirchenvorstand und allen anderen fleißigen Helfern und Helderinnen, die zum Gelingen dieses großartigen KiTa-Jubiläums und des Gemeindefestes beigetragen haben.
Text: Astrid Vent Fotos: Peereboom/Winkenbach

Evangelische Kindertagesstätte Katzenelnbogen

 

Luthergarten


Kirchenvorstandssitzung mit Ortstermin
im Luthergarten.

Am Samstag, 16.06.2018 finden hier die ersten Taufen im Taufbecken statt.

Luthergarten


Umzug des Gemeindebüros


Das Gemeindebüro ist umgezogen
Für die Dauer der Sanierung des Pfarrhauses ist das Gemeindebüro in das Gemeindehaus in Katzenelnbogen, Lahnstr. 28 umgezogen.
Dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr können Sie dort Melanie-Reichert-Vermeulen persönlich oder unter der Telefonnummer 06486/911754 erreichen.


Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden

Am 29.04 hielten die Konfirmandinnen und Konfirmanden ihren Vorstellungsgottesdienst. Thema des Gottesdienstes waren die 10 Gebote oder auch „Do‘s and don’ts“ eines Christen.
In wochenlanger Vorbereitung hatten die Konfis jeden Teil des Gottesdienstes selbstständig erarbeitet. Nun sollte der Tag kommen, an dem sie der Gemeinde präsentieren würden, was sie vorbereitet und auch was sie im vergangenen Konfijahr gelernt hatten.
Wird jede/r an den Einsatz denken?
Sprechen auch alle laut genug?
Und werden diesmal alle mitsingen?

Alles nervöse Fragen, die sich offensichtlich nur ein Gemeindepädagoge stellt, denn auf die Frage „Seid ihr nervös“, an mehrere Konfirmand_innen kam nur die Antwort „nö“. Und so lief es dann auch. Völlig unerschrocken feierten die Konfirmand_innen einen Gottesdienst, der seinesgleichen sucht. Die Reaktion? Na klar: Standing Ovations!
Vielen Dank an unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden für diesen schönen Gottesdienst, der bestimmt noch lange in meinem Gedächtnis bleiben wird!

Lars Lücker

Kinder-Konfis-Jugend


Musikarche

Es gibt ein weiteres neues Angebot in unserer Kirchengemeinde


Musikarche


Neuer Priester für Katholische Pfarrei

Willkommen Pater Gino!
Unsere katholische Pfarrei ist nicht mehr verwaist, Pater Gino ist jetzt Priester unserer drei Pfarreien Katzenelnbogen, Pohl und Zollhaus. Er wohnt seit Oktober 2017 im Pfarrhaus in der Lahnstraße, nachdem Pfarrer Bruder Friedrich ausgezogen ist.

Pater Gino George Vengooran kommt aus Kerala in Südindien. Er ist 1981 geboren, hat zwei  jüngere Brüder und ist nach dem Abitur in den Karmeliterorden eingetreten. Während seiner 15-jährigen Ordensausbildung studierte er Philosophie und Theologie. 2011 wurde er in seiner Heimatgemeinde Kothamangalam zum Priester geweiht. Er war in der Jugendarbeit eingesetzt, assistierte  in einer Schule seines Ordens und arbeitete als Studentenseelsorger. Vor vier Jahren kam Pater Gino nach Deutschland und vertiefte bei den Kapuzinern in Frankfurt seine Deutschkenntnisse, lernte als Krankenhausseelsorger Limburg kennen und praktizierte im pastoralen Raum Waldbrunn. Seit August 2015 unterstützte er Pfarrer John im pastoralen Raum Diez.
Pater Gino lernte hier in Katzenelnbogen auch die evangelische Gemeinde in Klingelbach kennen und feierte am Buß- und Bettag dort den ökumenischen Gottesdienst mit. Er freut sich auf eine gute Zusammenarbeit  und versichert wörtlich: Gemeinsam wollen wir versuchen, Gottes Reich aufzubauen und die Frohe Botschaft Jesu Christi verkünden.

Vielen Dank an Mechthild Jessen (Text) und Eva Wagner (Foto)


Hej Baby

Ein wundervoller Ort für Eltern und Babys, in dem sie wirklich Zeit für einander haben und einander voll und ganz genießen können.

 

Hallo zusammen,
einige von Ihnen kennen mich vielleicht noch aus der November - Ausgabe des Kirchenechos, in welchem ich mich und meine zukünftigen Pläne zu pädagogischen Eltern -/ Kind Kursen in unserer Gemeinde bereits vorgestellt habe.
Ich bin Linda Bretz, 37 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und unseren zwei Jungs in Katzenelnbogen.
Nach meiner langjährigen Tätigkeit in der Werbebranche im Rhein-Main Gebiet habe ich mich letztes Jahr dazu entschieden, eine Ausbildung zur Kursleitung für pädagogische Eltern- / Kind Kurse, Babymassage, Geburtsvorbereitung und Rückbildung zu machen.





 

Jetzt ist es endlich soweit! Die Ausbildungen sind abgeschlossen und alle Kurskonzepte sind erstellt. Der Kursraum ist eingerichtet, der Name unseres kleinen Eltern – Baby Zentrums ist gefunden, die Homepage steht und die ersten Kurse können starten.
Hej Baby – Zeit für uns
Ich freue mich unglaublich, Ihnen nun das aktuelle Kursprogramm mitteilen zu dürfen:

Kurse:

  • FABEL 1 (FAmilienzentriertes – Baby – ELtern – Konzept)          
    für  Babys im Alter von 3 – 7 Monaten                                 
    immer dienstags von 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr (10 Termine)
  • FABEL 2 (FAmilienzentriertes – Baby – ELtern – Konzept)  
    für Babys im Alter von 8 – 12 Monaten    
    immer mittwochs von 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr (10 Termine)
  • Hej Zwerge Kurs                                            
    für Kleinkinder im Alter von 12 – 18 Monaten
    immer donnerstags von 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr (10 Termine)

  • Babymassage
    für Babys im Alter von 6 Wochen bis max. 6 Monaten 
    immer donnerstags von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr (5 Termine)

Erste Hilfe Kurse für Eltern / Großeltern von Säuglingen und Kindern 
(Leitung: Christine Martin, Kinderkrankenschwester)        
nächster Termin im Juli 2018 Freitag von 17:00 Uhr – 21:00 Uhr,
genaues Datum folgt...

Geburtsvorbereitungskurse, Rückbildungskurse und einiges mehr, sind in nächster Zeit ebenfalls geplant.
Nähere Informationen über Christine, mich, unserer Kurse und die Räumlichkeiten von „Hej Baby“ finden Sie unter www.hej-baby.de oder schreiben Sie mir Linda@Hej-Baby.de

Alles Liebe und bis bald,
Linda Bretz

Neuigkeiten finden Sie auch auf unserer Homepage Babygruppen

Wir werden eine "Singende Gemeinde"!

Kinder und Jugendliche zum Singen bringen – unabhängig von Religion und Konfession. Das ist unser Anliegen!
Vom  „Ich bin der Ton der Welt“ zu  „Wir sind der Ton der Welt!“

Die Proben finden
freitags von 17.00 – 18.00 Uhr
im Ev. Gemeindehaus statt.


Kommt zu einer „Schnupperprobe und erlebt, wie schön es ist
in einer Gemeinschaft zu singen!
Wir freuen uns auf Dich!

Weitere Infos bei Uwe Weiland
06486-900 931 Uwe Weiland

Kinderchor


Die „Königin von Klingelbach“ bekommt  Besuch!

Am 11. April 2018 besuchten uns Orgelfreunde aus den Niederlanden, die eine 1-wöchige Reise zu bedeutenden historischen Orgeln in Hessen unternahm. Sie waren beeindruckt von unserer schönen Orgel und der Kirche.
Der aus Hilversum stammende Organist Cees van der Poel  interpretierte in einem 45-minutigen Konzert Werke aus dem 16. und 18. Jahrhundert.
Er verwendete  dabei  die Originaldisposition der Orgel von 1792.
Ich habe mich sehr gefreut, dass der bekannte Organist Herr van der Poel unsere Orgel
neben anderen bedeutenden Orgeln in Hessen ausgewählt hat.


Text und Fotos: Uwe Weiland

 

Impressionen zur Osterzeit

 

"Von nichts kommt nichts" so habe ich noch oft meine Oma im Ohr, wenn ich als Kind wieder einmal gerade keine Lust hatte, die aufgetragenen Aufgaben zu erfüllen.
Hätten nicht fleißige Hände im Reformationsjahr 2017 genau 500 kleine Zwiebeln vergraben, dann würden wir uns jetzt wahrscheinlich nicht an diesen wunderschönen blauen Sternen rund um die Kirche erfreuen können. Sie sprießen - Gott sei Dank!

 

Von nichts kommt nichts? Tatsächlich?
Auch ohne unser Zutun sprießt Gottes Schöpfung lebendig weiter.
Oberhalb des Luthergartens sieht man leere Bucheckern vermischt mit einem strammen Weinstock.
Gott sei Dank!

 

 

Ostern in der Oasenlandschaft

Die Weihnachtskrippe ist schon längst abgebaut - die wunderbare Oasenlandschaft ist geblieben. Sie verändert sich, und ab und zu kann man dort ganz besondere Momente erleben. Haben Sie entdeckt, was an Ostern zu sehen war? Werfen Sie doch hin und wieder einen Blick in diese lebendige Landschaft.

 

Das Grab ist leer.
Der Herr ist auferstanden ... der Herr ist auferstanden ... der Herr ist .... er ist wahrhaftig auferstanden

Im Hintergrund das leere Grab und vorne als Symbol der Auferstehung die neuen Blüten und Knospen im Kreislauf der Schöpfung

 

Ostern

 

Aus dem Dunkel ins Licht - von der Trauer zur Freude
Osterfrühgottesdienst um 6 Uhr und der noch ganz frische Frühlingsvollmond macht die Nacht nicht ganz so dunkel. Hannahs mit der Querflöte gespieltes "Morning has broken" gibt wie immer den Start für alles andere was folgt. Hell lodern die Flammen des Osterfeuers, an dem die Osterkerze angezündet wird. Sie wird von zwei Jugendlichen in die Kirche getragen und alle gehen mit. Nicht nur draußen wird es immer heller, auch in den Herzen der Menschen, die die Botschaft hören:
Jesus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!
Nach dem Gottesdienst folgten viele der Einladung ins Dorfgemeinschaftshaus. An den schön gedeckten Tischen ließ man sich gerne nieder zum gemeinsamen Frühstück und Gesprächen.


Gottesdienst

Karfreitag


Ma(h)l anders - Feierabendmahl am Gründonnerstag

Nun fand es schon zum zweiten Mal bei uns statt: Das Feierabendmahl - ein Gottesdienst mit vielen Möglichkeiten der Kommunikation. Auch diesmal waren viele der Einladung gefolgt und brachten kleine Leckereien mit, die sie mit andern teilen wollten. Schnell waren die Tische besetzt und jeder hatte seine Kerze - zum letzten Mal an der Osterkerze - angezündet.
Es war ein Abendmahl, das Leib und Seele wirklich satt machte: Wir hörten gemeinsam der Musik zu, sangen und beteten zusammen, aßen und tranken, reichten uns das Brot und den Kelch und erinnerten uns an das letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern feierte. Angeregt durch die ausliegenden Blätter mit einer Auswahl von Texten aus Jesu Abschiedsreden wurden in den Tischrunden angeregte Gespräche geführt.

Weitere Fotos Fotoalbum


Jubiläumskonfirmationen

Goldene Konfirmation

Eiserne Konfirmation

Gnadene Konfirmation

Paten für den Luthergarten gesucht

Im letzten Kirchenecho und hier auf der Homepage haben wir unser Projekt Luthergarten vorgestellt. Die Spendensuche ist in vollem Gange. Die ersten Spenden sind schon eingegangen.
Der 1. Bauabschnitt, das Taufbecken, ist begonnen und im Sommer soll dann auch dort die erste Taufe stattfinden.

In jeder Ausgabe des Kirchenechos werden wir die bis dahin jeweils eingegangenen Spenden in unserem neuen Spendenbarometer darstellen. Der Baufortschritt kann auf der Homepage in unserer Bildergalerie verfolgt werden.

Wir bitten weiterhin um Spenden, auch in unsere Orgelpfeifen in der Kirche. Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende.

Nassauische Sparkasse IBAN DE58 5105 0015 0563 0067 22 BIC: NASSDE55
Volksbank Rhein-Lahn eG IBAN DE73 5709 2800 0207 6618 05 BIC: GENODE51DIE                  
Empfänger Evangelische Regionalverwaltung
Rhein-Lahn-Westerwald in Nassau
Kennwort HHST: 1116.0510.00.2200 „Spende für Luthergarten“
Dieser Text ist unbedingt auf der Überweisung zu vermerken!


Eine Spendenbestätigung/-bescheinigung ist natürlich im Gemeindebüro erhältlich. Außerdem erhalten die Spender ab einem Spendenbetrag von 50 Euro eine hübsche kleine Spendentafel mit Namen und Ort, soweit das Einverständnis gegeben wird. Diese Schiefertafeln werden an einer passenden Stelle im Luthergarten angebracht und sind so für jeden Besucher zu lesen.


Der Entwurf für die Spendentafel liegt bereits vor:
Material Naturschiefer, Größe ca. 10 x 6 cm.
Neben der Lutherrose werden Ihr Familienname und ihr Wohnort eingraviert. Die Tafeln werden zu gegebener Zeit im Luthergarten befestigt.
So könnte Ihre Tafel aussehen


Neuer Orgelflyer

Die Kirchenorgel in Klingelbach hat in ihrer langen Geschichte manche Umgestaltung erfahren müssen. Johann W. Schöler erbaute sie in den Jahren 1790 bis 1792.
Zur Geschichte und Gegenwart unserer Orgel lesen
Sie unseren überarbeiteten Orgelflyer.

Einen Einblick in das Orgelwerk erhalten Sie hier

Zur abgeschlossenen Orgelrenovierung gibt es eine
Bilddokumentation

siehe auch Orgel und Kirche und Orgel

Ein Fundstück - nicht nur für Kinder:

Ein Video der "Sendung mit der Maus", das auf sehr anschauliche Weise den Aufbau und die Funktionsweise der Orgel zeigt.