7 Wochen mit ...

Die Fülle des Lebens wertschätzen

Impulse für eine etwas andere Fastenzeit

Die 7 Wochen vor Ostern, die wir auch die Passionszeit (=Leidenszeit Jesu Christi) oder Fastenzeit nennen, sind traditionell eine Zeit des Innehaltens, Loslassens und Neu-Ausrichtens. Indem Menschen seit Jahrhunderten in diesen Wochen bewusst auf bestimmte Dinge verzichten (wie bspw. auf Alkohol, Fleisch, Süßigkeiten aber auch auf Handykonsum oder unliebsam gewordene Angewohnheiten), versuchen sie, frei und offen zu werden für das Neue und Wunderbare, was Gott in unser Leben bringt. Denn Neues braucht Platz - dafür muss man Raum schaffen. Weiß jeder, der schon mal Frühjahrsputz gemacht hat!

Die 7 Wochen vor Ostern, die wir auch die Passionszeit (=Leidenszeit Jesu Christi) oder Fastenzeit nennen, sind traditionell eine Zeit des Innehaltens, Loslassens und Neu-Ausrichtens. Indem Menschen seit Jahrhunderten in diesen Wochen bewusst auf bestimmte Dinge verzichten (wie bspw. auf Alkohol, Fleisch, Süßigkeiten aber auch auf Handykonsum oder unliebsam gewordene Angewohnheiten), versuchen sie, frei und offen zu werden für das Neue und Wunderbare, was Gott in unser Leben bringt. Denn Neues braucht Platz - dafür muss man Raum schaffen. Weiß jeder, der schon mal Frühjahrsputz gemacht hat!  Die Evangelische Kirche in Deutschland begleitet die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag traditionell mit der Aktion „7 Wochen ohne…“, an der auch wir als Kirchengemeinde und als Team vom Kirchenecho uns in den vergangenen Jahren rege beteiligt haben. Nicht so in diesem Jahr! Obwohl das Motto „7 Wochen ohne Blockaden“ sicherlich gerade in diesem Jahr zum Nachdenken anregt (im Internet finden sich unter https://7wochenohne.evangelisch.de/spielraum-sieben-wochen-ohne-blockaden diverse Anregungen, Andachten, Gottesdienste etc. und auch die Möglichkeit, sich elektronisch für eine Fastenmail anzumelden), hatten wir vom Redaktionsteam den Eindruck: In unserem Leben gibt es aufgrund der durch die Corona-Pandemie notwendig gewordenen Beschränkungen ohnehin schon viel zu viele „OHNE“s! Da möchte man nicht unbedingt noch auf mehr verzichten, sondern vielleicht lieber bewusster und dankbarer leben. Dafür können wir in den 7 Wochen der Fastenzeit den Blick schulen und so manches auch schon gleich in die Tat umsetzen, um das Leben für uns alle wieder ein wenig bunter und hoffnungsvoller zu gestalten.

Insofern laden wir als Kirchengemeinde Sie in den Wochen vom 17. Februar bis zum 31. März ein, sich an der Aktion „7 WOCHEN MIT…“ aktiv zu beteiligen! Lassen Sie sich überraschen und machen Sie mit! Schlagen Sie jede Woche eine neue Seite auf, lesen Sie sie täglich einmal durch und legen Sie sich gerne ein kleines Notizbuch an. Darin können Sie Ihre Gedanken und Erfahrungen aufschreiben, Ideen sammeln und so ein Tagebuch durch die Fastenzeit führen. Wenn Sie an Ostern dann noch einmal nachlesen, werden Sie gewiss erstaunt sein, wie viele Segensspuren Gott in dieser Zeit für Sie und durch Sie ausgelegt hat.

Herzlichst, Ihre Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom