Luthergarten

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Erster Bauabschnitt

Spenden

Erste Luthertaufe

Paten gesucht

Im Kirchenecho und auf der Homepage konnte Sie schon viel über unser Projekt Luthergarten lesen. Die Spendensuche ist in vollem Gange und wir bedanken uns herzlich für viele bereits eingegangen Spenden.
Der 1. Bauabschnitt, das Taufbecken, ist fertig und im Juni fand dort die erste Taufe statt.

In jeder Ausgabe des Kirchenechos werden wir die bis dahin jeweils eingegangenen Spenden in unserem neuen Spendenbarometer darstellen. Der Baufortschritt kann auf der Homepage in unserer Bildergalerie verfolgt werden.

Wir bitten weiterhin um Spenden, auch in unsere Orgelpfeifen in der Kirche. Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende.

Nassauische Sparkasse IBAN DE58 5105 0015 0563 0067 22 BIC: NASSDE55
Volksbank Rhein-Lahn eG IBAN DE73 5709 2800 0207 6618 05 BIC: GENODE51DIE                  
Empfänger Evangelische Regionalverwaltung
Rhein-Lahn-Westerwald in Nassau
Kennwort HHST: 1116.0510.00.2200 „Spende für Luthergarten“
Dieser Text ist unbedingt auf der Überweisung zu vermerken!


Eine Spendenbestätigung/-bescheinigung ist natürlich im Gemeindebüro erhältlich. Außerdem erhalten die Spender ab einem Spendenbetrag von 50 Euro eine hübsche kleine Spendentafel mit Namen und Ort, soweit das Einverständnis gegeben wird. Diese Schiefertafeln werden an einer passenden Stelle im Luthergarten angebracht und sind so für jeden Besucher zu lesen.


Der Entwurf für die Spendentafel liegt bereits vor:
Material Naturschiefer, Größe ca. 10 x 6 cm.
Neben der Lutherrose werden Ihr Familienname und ihr Wohnort eingraviert. Die Tafeln werden zu gegebener Zeit im Luthergarten befestigt.
So könnte Ihre Tafel aussehen

 

Erstes Open-Air-Tauffest im Luthergarten

Klingelbacher Kirchengemeinde feiert mit Tauffamilien die Einweihung des neuen Taufsteins

Am Samstag, den 16. Juni, konnten 8 Täuflinge zwischen 0 und 8 Jahren zum ersten Mal unter freiem Himmel getauft werden - und das bei strahlendem Sonnenschein! Nach einem stimmungsvollen Beginn in der Klingelbacher Barockkirche zogen die rund 150 Gäste die wenigen Schritte hinunter auf das einst brachliegende Gartengrundstück.

Auf diesem Gelände baut die Kirchengemeinde seit dem 500jährigen Reformationsjubiläum im vergangenen Jahr mit professioneller wie ehrenamtlicher Hilfe einen Garten, der Luthers Lebens- und Glaubenswelt landschaftlich in Szene setzt. "Wir stellen uns hier ein lebendes Denkmal vor, das wächst und sich entwickelt - wie die Reformation der Kirche selbst, die ja Gott sei Dank nie abgeschlossen ist," meint Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom und ergänzt: "Dieses Wochenende ist auf jeden Fall sehr viel Leben in diesem Garten - genau so stellen wir uns das vor!"

Die Taufstelle liegt im Zentrum des Gartens - ein erster Hinweis dafür, welch großen Rang sie für den Reformator Luther hatte - theologisch wie persönlich. Sie ist mit Kopfsteinpflaster aus der Region in Form des griechischen Buchstaben Alpha gestaltet, weil sie den Anfang des christlichen Lebens symbolisiert. In ihrer Mitte befinden sich drei große Findlinge (ein Geschenk aus dem Allendörfer Steinbruch Schuhmacher und Heuser), aus denen Wasser hervorsprudelt. Diese nehmen die Dreieinigkeit Gottes auf - heißt es doch bei der Taufe: "Ich taufe dich auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes." Die vielen kleinen und größeren Täuflinge hatten sichtlich Spaß dabei den Stein und das herunterfließende Wasser zu erkunden und die Hände selbst darin einzutauchen.

Langfristig wird auch noch ein größeres Taufbecken hinzukommen, in dem man wie in der Antike mit dem ganzen Körper untertauchen kann - eine Art der Taufe, die gegenwärtig wieder sehr stark nachgefragt wird. "Wir haben Taufanmeldungen, in denen sich Familien aus Bayern bei uns melden," meint Peereboom. Für sie ein Zeichen dafür, dass die Kirchengemeinde mit ihrem Angebot von Open-Air-Taufen im Luthergarten offenbar dem Bedürfnis vieler Menschen entgegenkommt. "Gerade auch kirchendistanziertere Familien empfinden die Atmosphäre hier als zwangloser und offener als das Kirchengebäude. Die Hürden sind gefühlt einfach nicht so hoch." Locker und frei, so lief die Premiere an diesem Wochenende nun auch ab. Ein Akkordeon sorgte für die passende Untermalung, die Kinder spielten und ernteten Erdbeeren und Johannisbeeren und am Ende pflanzten die Tauffamilien noch gemeinsam einen Baum. "Ich bin begeistert. Offen gestanden habe ich mir gar nichts unter dem Ganzen vorstellen können," gestand die Urgroßmutter eines Täuflings, "aber jetzt wo ich es erlebt habe, kann ich sagen: Es ist einfach nur wunderschön!"

 

Erster Bauabschnitt

Zwei junge Helfer beim handverlesenen Sammeln kleiner und großer Einrich-Wacker für die verschiedenen Trockenmauern in der Terrassierung des Luthergartens. Es sollten nur 2 bis 3 Schubkarren sein, doch in der heißen Phase nahmen die anspruchsvollen Ideen zu. Da gab es auch Fuhren mit einem Gewicht von mehreren Tonnen; der Super-Traktor mit seinem Frontlader geriet manchmal ins Tanzen,  aber Michael  schaffte die Herausforderung sehr beherrscht – von ganz  oben im bizarren Steinbruch, dort wo an vielen Tagen zuvor die eindrucksvollen Steine zunächst zusammen zu tragen waren, kreuz und quer durch die hohen Schutthalden. Am besten mit dem Pickel ausgestattet entweder als Hebelwerkzeug oder als oder Nothaltewerkzeug, wenn die Halde ins Rutschen kam und es nur auf dem Bauch abwärts ging.

Genau das würde passen als Ablaufplatte für die untere Terrassenstufe!
Und so haben wir uns an die Bergung dieses Brockens gemacht - ohne Hydraulik ein schmächtiger Versuch - doch Michael war ein besonnener Pionier für unsere Wünsche!

Hurra, wir kriegen den Brocken heraus ... ca. 200 kg, dennoch!
Hier ist die Kreuzhacke im Einsatz, zwar im eklatanten Widerspruch zu den sneaker'schen Sicherheitsschuhen der jungen, aber fleißigen  Bergleute aus unserer Kirchengemeinde (Lukas Missigbrodt  Max Fischer); doch wir alle hatten die Steine jeweils dreimal in der Hand, beim Zusammentragen, beim Einladen und beim Abladen im Luthergarten. Das gilt auch für die künftigen Fuhren! 

Luthergarten am 16.10.2017
Tatsächlich ... das Warten ist vorbei, endlich geht es los ... ... der spätsommerliche Montagmorgen lädt alle frohgelaunt in den Luthergarten ein, um dort in eine Komposition einzusteigen, die in vielen Köpfen über Monate herangereift ist. In den nächsten Tagen tauchen aus den wabernden Nebelschwaden unter dem Glanz der spätsommerlichen Sonnenstrahlen neue Konturen hervor, überraschende Veränderungen sind angesagt, jede Messlatte oder jeder Richtschnur, jede Veränderung im Gelände und jedes Werkzeug, groß oder klein, sorgt auf den ersten Blick für Spannung. Nun wird aus dem  "Sandkasten"-Denken ein Modulieren im realen Garten unserer Träume.
Bodenständige  Bekenntnisse zu unserem  Miteinander im christlichen Glauben sollen  hier  einziehen, in Vielfalt reifen, blühen und mit starken Wurzeln aufwachsen - ganz nahe unserer Kirche, Jahrhunderte alt, geschaffen von dem, der große Dinge tut. Geh aus mein Herz und finde immer diese feste Burg.

Der kleine Bagger solls richten. Er beginnt zu Modellieren und er schafft den Mutterboden an die Seite, Humus für die Zukunft. Beredete (beräderte) Spuren ... aus dem Luthergarten

Die gesammelten und angelieferten Wacker liegen parat für geplante Trockenmauern im Garten.
Die Steine "Vater, Sohn und Heiliger Geist" wurden bereits Anfang Juni aus dieser Wand im Steinbruch ausgesucht.

Luthergarten Plan August 2017 - erst dann war der abgerundete Plan diskussionswürdig
und danach richten sich jetzt alle Arbeiten;
Der erste Bauabschnitt
mit der untersten Terrasse und dem Taufbereich (Sprudelstein und Taufbecken mit Überlauf) in einen  offenen Wasserlauf durch den Garten

Am Anfang ... das große Alpha im Sommer ... im Konkon von Träumen, Ideen, Plänen und Reformationsjubiläum ringsum ..
Inmitten des bislang erst virtuellen Luthergartens, zwar schon im Frühjahr unter die Top Ten geklickt, aber die vielen Gedanken und Pläne reiften täglich immer noch heran. Bewährtes rundum war mit dem Herzen zu beachten und musste "eingebaut bleiben" in die Zukunft des neuen Ensembles; vorhandene Maßstäbe vergangener Epochen durften nicht übersehen werden ... und dennoch ein Aufbruch in den nächsten Reformationszeitraum. Ganz behutsame Schritte

Unsere Findlinge aus dem Steinbruch ...

... nun als Quellgestein für die Taufstelle unter freiem Himmel inmitten des Gartens

Die prägenden Trockenmauern ringsum sind ganz wesentliche Stilelemente für die "neue" Landschaft.

Es entstehen die ersten Konturen auf der untersten Terrassenstufe für den Taufbereich.

Die Wacker für die Trockenmauern sind schon da! Und natürlich die "Martin Luther Rose" aus der Manufaktur Rosen Tantau KG (Eine Rose für Bildung und Zukunft - wie es dazu heißt !). Diese Charity Rose wurde am 27. 5.2017 im Rahmen des Kirchentages in Wittenberg anlässlich 500 Jahre Reformation getauft. Ihre Blüten öffnen sich in einem zarten Apricot, um später in weiß zu erstrahlen - ein wunderbarer Anblick.
Ab der nächsten Saison in den Beeten im Luthergarten.

Die Spuren werden tiefer und die Landschaftsgärtner puzzeln vergnügt am Ensemble.
Gott hat auch sie mit seinem Odem erfüllt. Manuel Grab hat die mit dem Traktor geborgene Abflusskante nun heil in der Mauer setzen können. Darauf waren alle Helfer stets bedacht. Und die Rose schmiegt sich in alle Winkel und Fugen - sogar auf den Radlader ....

November 2017
120 Hohlkörpersteine mussten in die Hand genommen und verbaut werden! Günther Dawid und Wolfgang Müller waren ein kompetentes und harmonisches Team. Der milde und stille Herbsttag wurde nur von dem schrillen Ton und den Staubwolken  der Stein-Flex unterbrochen. Der Zuarbeiter musste sich stets  sputen, um die Zutaten alle griffbereit an Ort und Stelle zu koordinieren. Doch die Arbeit ging den beiden sehr effektiv von der Hand und nach 7 Stunden war es geschafft: Der Rohling des Taufbeckens war mit acht Ecken ummauert.

   
   

Es geht immer weiter. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Wenn Sie die schönen Fotos größer sehen möchten, schauen Sie ins Fotoalbum

Die Anfänge

Erst war es nur eine Idee - aber eine Idee, die immer mehr Menschen begeisterte.
Dann waren es ein Video und ein Text - immer mehr Menschen wollten mitmachen.
Plötzlich war es ein Schild - und die Planung wurde immer realer.

Lernen Sie unser Projekt kennen und genießen noch einmal unser Video über unsere Vision von Luthers Paradiesgarten in Klingelbach.
Den dazugehörigen Text mit vielen Informationen über das Projekt können Sie hier lesen und/oder ausdrucken.