Seniorenkreis

Der Seniorenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde wird geleitet von
Waltraud Ring, 06486/7426

An jedem 3. Mittwoch im Monat treffen wir uns im Evangelischen Gemeindehaus – wir, die Senioren. Wir freuen uns immer aufeinander, tauschen die Erlebnisse und Erfahrungen der letzten Tage aus und sind dankbar, dass wir wieder zusammen sein dürfen.


Wir wissen, dass dies im Alter nicht selbstverständlich ist. Krankheit und Beschwerden machen oft zu schaffen. Und dennoch... Neben dem ganz gemütlichen Kaffeetrinken tun wir auch etwas für unseren Geist. Wir unterhalten uns über biblische Themen, gehen aktuellen Problemen nach und erleben staunend, wie begnadete Personen der Kirchengeschichte gelebt und gewirkt haben.

Was hat uns doch zum Beispiel ein Paul Gerhardt geschenkt. Wir singen seine Lieder gern und merken, dass auch sein Leben kein Kinderspiel war. In jedem Jahr beschäftigen wir uns intensiv mit dem Weltgebetstag der Frauen. Wie leben Christinnen in fernen Ländern? Was geben sie für ein Zeugnis ihres Glaubens? Und – bitte nicht lachen – wie bereichern sie unsere Essgewohnheiten? Tolle Gerichte aus fernen Ländern haben wir schon gefunden und nachgekocht.

Hoffentlich spüren Sie, dass es bei uns nicht langweilig ist. Hätten Sie nicht Lust, zu uns zu kommen? Es gibt keine Altersbegrenzung – weder nach oben, noch nach unten. Wir würden uns sehr über Bereicherung unseres Kreises freuen – also auf Sie!

Sind Sie nicht mehr gut zu Fuß? Rufen Sie im Pfarrbüro an, wir organisieren eine Mitfahrgelegenheit für Sie!
Bis dann, unsere Treffen beginnen jeweils um 15 Uhr.

Weihnachtsfeier des Seniorenkreises unserer Kirchengemeinde

Alle Jahre wieder ....

Jede der Seniorinnen erwartete ein solch liebevoll geschmückter Platz an der weihnachtlichen Kaffeetafel.

.... so auch in diesem Jahr trafen sich die Frauen des Seniorenkreises am 19. Dez. 2018 im evangelischen Gemeindehaus zu ihrer Weihnachtsfeier. Nach der Begrüßung durch die Leiterin des Seniorenkreises, Frau Waltraud Ring, stellte sich die neue, frisch ordinierte Pfarrerin Frau Mariesophie Magnusson vor. Begleitet wurde sie von Pfarrerin Frau Dr. Anneke Peereboom und Frau Schröter als Vertreterin des Kirchenvorstandes. Frau Gemmer aus Herold konnte zur musikalischen Unterstützung für den erkrankten Uwe Weiland gewonnen werden.
Den Anwesenden wurde ein abwechslungsreiches Programm von nachdenklichen bis heiteren Geschichten, Gedichten und Liedern geboten. An der wunderbar festlich geschmückten Weihnachtstafel schmeckte der Christstollen allen besonders gut.

Wie immer zu schnell verging der besinnliche Nachmittag und man verabschiedete sich mit der Gewissheit auf ein Wiedersehen im neuen Jahr 2019!

 


Die Pflegestützpunkte informieren

Notfall-Informationen für „den Fall des Falles“

Die Informationen können Sie auch hier ausdrucken.

Erna Müller, 87, lebt alleine in ihrem kleinen Einfamilienhaus. Da sie immer wieder etwas unsicher ist und der Kreislauf ihr zu schaffen macht, hat sie schon seit einiger Zeit einen Hausnotruf. Zwar hat sie auch mit einer Notfall-Mappe dafür gesorgt, dass „im Falle eines Falles“ alle wichtigen Informationen an einem Platz gesammelt sind wie etwa:

  • Kontaktdaten des Hausarztes
  • Beschreibung derzeitiger Erkrankungen, Allergien oder Unverträglichkeiten
  • Aufbewahrungsort der Medikamente und Medikamentenplan
  • Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
  • Informationen, wer bei plötzlicher Abwesenheit versorgt werden muss
  • Kontaktdaten nahestehender Personen, die im Notfall benachrichtigt werden sollen

Aber wird die Mappe auch gefunden, wenn sie gebraucht wird? Aus Irland stammt die Idee der „message in a bottle (Flaschenpost)“ – einer Notfalldose, die mit den wichtigsten Daten und Stichpunkten bestückt in der Kühlschranktüre deponiert wird. Aufkleber an Innenseite der Haustüre – und auch am Kühlschrank – weisen Ersthelfer darauf hin, dass dort wichtige Informationen schnell „zu greifen“ sind. Etwa im hessischen Hanau wurde diese Idee als „Rettung aus der Dose“ umgesetzt. Wer auf die Dose verzichten möchte, sollte zumindest die Notfallmappe gut auffindbar deponieren und am besten auch mit Aufklebern auf den Fundort hinweisen.
Aber was ist, wenn Erna Müller alleine unterwegs ist und es passiert etwas? Da hilft  diese häusliche Vorsorge nicht weiter. Das dachten sich auch die Seniorenbeiräte Katzenelnbogen und Hahnstätten und entwickelten deswegen die „Notfall-Karte“ im Scheckkarten-Format. Diese Karte beinhaltet die wichtigsten Informationen in aller Kürze und kann einfach zum Personalausweis oder zur Krankenversicherungskarte gesteckt werden.
Die Pflegestützpunkte unterstützen diese gute Idee und werden künftig die „Notfall-Karte“ der Seniorenbeiräte, die auch in den Verbandsgemeindeverwaltungen Hahnstätten und Katzenelnbogen erhältlich ist, für Interessenten bereithalten. Gerne geben die Pflegestützpunkte auch die Kontaktdaten der Seniorenbeiräte weiter.
Die Pflegestützpunkte informieren und helfen kostenlos und neutral – nicht nur bei Fragen zur Pflegeversicherung. Setzen Sie sich mit den Pflegeberaterinnen und –beratern in Verbindung, um sich individuell beraten zu lassen.

Die Pflegestützpunkt-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen auch für Informationsveranstaltungen zur Verfügung und kommen gerne in Ihre Gemeindegruppen und –kreise!

  • Bad Ems, Kirchgasse 15-17 – Tel.: 02603/5750 + 70587
  • Diez, Friedhofstraße 19 – Tel.: 06432/919813 + 9528870
  • Lahnstein, Gutenbergstraße 8 – Tel.: 02621/940820 + 940869
  • Nastätten, Borngasse 14a – Tel.: 06772/939614 + 939620

pflegestuetzpunkte.rlp.de